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Veranstaltungen


Das Weidener Seifenkistenrennen 2018

22.07.2018
-

Bgm.-Probst-Str. (Weiden Ost E-Center Grünbauer)

Veranstalter:
Stadtjugendring Weiden, Weiden ist bunt.




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Aktionsbündnis besucht die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg


Aktionsbündnis besucht die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg




Infos


Weiden ist bunt auf Spurensuche in der Gedenkstätte Flossenbürg

Flossenbürg. Auf vielfachen Wunsch aus den eigenen Reihen geht das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ gemeinsam mit dem Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Dr. Jörg Skriebeleit, auf einen geschichtlichen Rundgang durch das ehemalige KZ-Gelände. Knapp 25 Bündnisteilnehmer folgen dieser Einladung mit Expertenführung.

Einleitende Worte sprechen sowohl die Bündnissprecherin Luise Deyerling als auch Dr. Jörg Skriebeleit. „Geschichte wird gemacht“, so sagt er. Dies erkennt man auch aus dem Verhalten der Menschen, der Politik und den Einheimischen selbst zur Thematik.

Tod auf dem Appellplatz
Nach einem kurzen Fußweg erreicht die Gruppe den so genannten Appellplatz. Er war ein Ort des Schreckens und der menschlichen Erniedrigung. Da es im KZ keine Gaskammern gab, wurden dort öffentliche Hinrichtungen ausgeführt – unter anderem durch den Galgen oder Erschießungskommandos. Die schwere Arbeit im Steinbruch forderte auch ihren Preis. So kann man sagen, dass die Leute hier einfach „abgestorben“ sind.

Entwürdigung im Häftlingsbad
Schwere Momente sind es, als ehemalige Häftlinge bei einem Überlebendentreffen das „Bad“ betreten, erzählt Skriebeleit. Plötzlich sind die Erinnerungen wieder da, als ob die Taten erst gestern gewesen wären. Zu viel Leid mussten die Gefangenen dort erdulden, hätten sie hier nicht nur ihre Kleider, sondern ihre Seelen verloren.

An den Wänden sieht man Spuren von Durchbrüchen – ein Teilnehmer bemerkt diese. Manches in der Gedenkstätte solle bewusst nicht rekonstruiert werden, obwohl die Möglichkeiten gegeben wären, meint Skriebeleit daraufhin.

Durch die Ausstellungen
Wer durch die erste Ausstellung schreitet bemerkt eine Foto-Wand. Zu sehen sind die Opfer vor Ihrer Zeit der Gefangenschaft. „Es soll hier etwas an Würde zurückgegeben werden“, gibt Skriebeleit an.
Weiter geht es in die Häftlingsküche gegenüber, in der die aktuelle Ausstellung mit dem Titel „Was bleibt“ zu sehen ist. Was nach der Befreiung des Konzentrationslagers mit den Überlebenden und mit den Tätern passierte und wie der Ort selbst seine Vergangenheit aufgearbeitet hat, wird hier beleuchtet.

(Text mit freundlicher Genehmigung von Weidenline.de)


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