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Veranstaltungen


Jahreshauptversammlung von Weiden ist bunt.

23.11.2017
19.00 Uhr

Schützenhaus, Hetzenrichter Weg 20

Veranstalter:
Weiden ist bunt.


Das Weidener Seifenkistenrennen 2018

22.07.2018
-

Bgm.-Probst-Str. (Weiden Ost E-Center Grünbauer)

Veranstalter:
Stadtjugendring Weiden, Weiden ist bunt.



Aktionsfotos




Aktionshinweis


Aktion Gesicht zeigen - jetzt teilnehmen!

Aktionshinweis


Nofi Firmenlauf

Ein Blick auf unsere Aktionen





Fotoaktion GESICHT ZEIGEN

Weiden - 22.09.2014


















Peer Education

Weiden - 02.10.2013








Kliniken Nordoberpfalz laufen nach Regensburg

Weiden / Regensburg - 29.04.2012











Weiden ist

Weiden - 17.12.2010












Weiden läuft bunt.

Weiden / Berlin - 02.04.2010


Pfadfinder - Royal Rangers im Stadtteilzentrum Stockerhut

Weiden - Stadtteilzentrum Neue Mitte - 27.03.2010











Veranstaltungen zum 01. Mai 2009

Weiden - 01.05.2009






Ein Blick auf allgemeine Veranstaltungen




Es kistelt wieder am 22. Juli 2018


Das erfolgreiche Rennevent in Weiden, das Tausende von Besuchern anlockte, startet in die nächste große Runde.
Im kommenden Jahr gibt es die Fortsetzung!

Anmeldebeginn ist am 1. November 2017.

Die Unterlagen findet ihr ab diesem Datum auf unserer Website oder unserer Facebook-Seite.
www.facebook.com/weidenerseifenkistenrennen

Flyer Weidener Seifenkistenrennen 2018






Rückblick auf das Weidener Seifenkistenrennen 2017


Hier gelangt ihr zum Rückblick des Rennens.




Demo in Weiden: Abschiebung oder Integration?


Ein Artikel von Julia Zimmermann, Jugendzentrum Weiden, 03.06.2017
( PDF-Artikel )

„Die Jungs in meiner Klasse geben seit einem, eineinhalb, zwei Jahren ihr Bestes. Um hier Fuß fassen zu können. Um nicht mehr auf Hilfe angewiesen zu sein, sondern um ihr Leben selbstbestimmt und in Eigenverantwortung führen zu können. Und auf einmal geht das nicht mehr. Weil sie keine Ausbildung machen dürfen. Keine Genehmigung dafür bekommen, eine Vollzeitstelle anzunehmen. Abgeschoben werden sollen.“

Dies sind die Worte einer Lehrerin aus Neustadt über ihre Schüler bei der Kundgebung am 2. Juni 2017. Allesamt kommen Sie aus Ländern, in denen Krieg, Terror, Angst und Tod herrschen. Eines dieser Länder ist Afghanistan. Aus diesem Land kommt Karim. Seit 2 Jahren lebt er hier in Weiden und hat hier ein Zuhause gefunden. Doch jetzt soll auch er abgeschoben werden. Ein junger Mann, der seit Beginn dieses Schuljahres das Kepler-Gymnasium in Weiden besucht, hier Freunde gefunden hat, aktiv bei uns im Jugendzentrum, beim Netzwerk Asyl und im Arbeitskreis Asyl mitarbeitet. Ein junger Mann, der alles dafür tut, hier in Deutschland zu einer guten und funktionierenden Gesellschaft beizutragen. Der arbeiten möchte, anderen helfen möchte und sein Leben so leben möchte, dass er keine Angst davor haben muss, den nächsten Tag vielleicht nicht mehr erleben zu dürfen. Weil Karim für sich und seine Zukunft kämpft, hat er die heutige Kundgebung zusammen mit Jost Hess vom Arbeitskreis Asyl organisiert.

Die Geschichte, die Karim erzählt, verursacht Gänsehaut. Die Fakten, die Jost Hess und Veit Wagner ( Amnesty International ) aussprechen, machen einen fassungslos.

Es geht nicht darum, wahllos Menschen zu unterstützen und ihnen hier eine Chance in Deutschland zu geben. Denn wir dürfen nicht vergessen, böse Menschen gibt es überall. Unabhängig von Herkunft, Religion und Kultur.

ABER Menschen, die sich für sich und ihre Zukunft einsetzen, dafür arbeiten, dass es ihnen eines Tages besser geht, die sich INTEGRIEREN MÖCHTEN und alles dafür tun, sich hier einzufügen:
SIE ALLE HABEN ES VERDIENT, HIER FUSS FASSEN ZU KÖNNEN!

Seit Beginn der Flüchtlingswelle sind wir dazu aufgerufen, zu integrieren, die jungen Menschen (in der Jugendarbeit) Teil unseres Alltags werden zu lassen, mit ihnen einen Weg des Miteinanders zu finden. Wir im Jugendzentrum Weiden haben Projekte organisiert, Gespräche geführt, sind in den Dialog gekommen, und die jungen Menschen aus den Kriegsgebieten haben sich darauf eingelassen, sind Teil dessen geworden, was unseren Alltag ausmacht. Doch wie bleiben wir glaubwürdig, wie kann Integration auf Dauer gelingen, wenn die Grundlagen dafür nicht geschaffen sind? Wenn wir Integration fordern und fördern, um dann die jungen Menschen wieder wegzuschicken?

Als Träger der offenen Jugendarbeit spreche ich hier gerade für junge unbegleitete Flüchtlinge, die bis zu ihrer Volljährigkeit alles tun, um hier in Deutschland in Ausbildung zu kommen, sich eine Basis für ihre Zukunft zu schaffen. Junge Menschen, die als KINDER die Flucht aus ihrem Heimatland in Kauf nehmen, um die CHANCE auf eine ZUKUNFT zu haben.

Wie soll Integration gelingen, wenn es keinen Unterschied macht, ob sich ein junger Mensch einsetzt, alles dafür tut hier anzukommen oder einfach nur abwartet, ob er bleiben darf oder gehen muss oder sogar kriminell wird? Dies kann keine Grundlage sein, auf der Integration gelingen kann. Dies kann keine Grundlage sein, auf der wir unsere Arbeit glaubwürdig und sinnvoll durchführen können.

Integration kann nur gelingen, wenn die Angst vor Abschiebung
nicht als ständiges Damoklesschwert über den Köpfen der
jungen Menschen schwebt!




Aktionsbündnis erhält Spende


Bei der Abschlussveranstaltung zur "Treueaktion" der Sparda-Bank Ostbayern erhielten 20 Vereine und Einrichtungen finanzielle Unterstützung. Auch dem Aktionsbündnis wurde so, durch Stimmabgabe der Bankkunden, eine Zuwendung zuteil, die in die Bündnisarbeit und zukünftige Projekte fließt. Der Sprecherrat, vertreten durch Sprecher Veit Wagner, sagt herzlichen Dank!




Erinnerung muss leben - Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes


Die DGB Jugend Bayern erinnert seit über 60 Jahren mit Gedenkveranstaltungen an die Opfer des Nazi-Regimes zum Jahrestag der Pogromnacht vom 09.November 1938.
Am Mittwoch, den 09. November 2016 wird dies zusammen mit einer Kranzniederlegung in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ab 13:30 Uhr bis ca.15:00 Uhr gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus allgemein- und berufsbildenden Schulen veranstaltet.




Tag des Flüchtlings am Freitag, 30. September 2016


amnesty international ruft auf zu einer Mahnwache von 17 Uhr bis 18 Uhr am Oberen Markt in Weiden.
Für eine humane Flüchtlingspolitik und gegen Rassismus und Vorurteile. Begegnung statt Abgrenzung.




Holocaust-Überlebender Max Mannheimer gestorben


Der Auschwitz-Überlebende Max Mannheimer, Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident des Internationalen Dachaukomitees, ist nach Medieninformationen im Alter von 96 Jahren gestorben.

Auch in Weiden berichtete er vor Schülern und Lehrern des Augustinus-Gymnasiums von seinen Erlebnissen unter dem NS-Regime. "Ihr seid nicht dafür verantwortlich, was passiert ist, aber dafür, dass es sich nicht wiederholt!" Diese Worte richtete er in seinem Vortrag an die Schüler. (Quelle: Zeitung „Der neue Tag“)




Großes Welt-Bürger-Fest am 17.09.2016 beim Café Mitte mit vielen Attraktionen


Weltbürgerfest Café Mitte




Buchlesung mit Diskussion - Mo Asumang | Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis


TV-Moderatorin Mo Asumang wird ihr neues Buch

„Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“
am Freitag, 15 Juli 2016 um 19:30 Uhr
in der Buchhandlung Stangl & Taubald in Weiden


vorstellen. Der Eintritt ist frei.



Im Anschluss ist eine Diskussionsrunde mit Frau Asumang geplant.
Der Abend findet in Kooperation mit dem Stadtjugendring, Arno Speiser von der "Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus" und dem Aktionsbündnis "Weiden ist bunt." statt. Gefördert durch „Demokratie leben!“.

Einblick in das Buch:
Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an?
Die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang wagt ein spektakuläres und einzigartiges journalistisches Experiment. Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern – unter 3000 Neonazis auf dem Alex, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. Sie begegnet Menschen, die sie hassen – und entlarvt sie dadurch.
»Manche würden, was ich erfahren habe, Rassismus nennen, manche sagen Fremdenfeindlichkeit, und das wird es immer geben, viele erkennen es wieder als eine Form des Mobbing. Doch egal, wie man dazu sagt, es wird verübt von Menschen, die einen aus den unterschiedlichsten Beweggründen heraus klein machen, die einem das Selbstbewusstsein rauben wollen oder sogar das Leben. Aber es gibt Gegenmittel. Die Beobachtungen, die der Leser in meinem Buch machen kann, sollen zeigen, wie man langsam lernt, die Kampfstrategien der Rassisten umzudrehen, ohne jedoch selbst diesem Hass zu verfallen.«
Ein bestürzender Blick in die rechte Szene und ein Mut machendes und mitreißendes Beispiel, die eigene Angst zu überwinden und sich zur Wehr zu setzen.

Vita
Mo Asumang, 1963 als Kind einer Deutschen und eines Ghanaers in Kassel geboren, wurde 1996 Deutschlands erste afrodeutsche TV-Moderatorin (»Liebe Sünde«). Seitdem arbeitet Asumang als Moderatorin, Filmemacherin (»Roots Germania« und »Die Arier«, beide Grimme-Preis nominiert), Dozentin und Schauspielerin. Die Morddrohung einer Neonazi-Band veranlasste Asumang, sich »face to face« mit dem Thema Rassismus zu beschäftigen.




Aktion und Kundgebung 'Schutz und Schirm für Menschenwürde und Menschlichkeit gegen Rassismus und Diskriminierung'


Kundgebung zum Tag gegen Rassismus



INFO: Fotos zur Aktion auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/weidenistbunt/

21. März ist "Internationaler Tag gegen Rassismus".

Der Integrationsbeirat der Stadt Weiden ruft zusammen mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß als Schirmherr auf zu einer Aktion und Kundgebung "Schutz und Schirm für Menschenwürde und Menschlichkeit gegen Rassismus und Diskriminierung" am Montag, den 21.03.2016 um 17.30 Uhr vor dem Alten Rathaus in Weiden.

Die Idee:
Allen, denen dieses Thema ein Anliegen ist und die wollen, dass in unserer Stadt weiterhin die menschliche Würde aller geachtet wird, sollen mit b-u-n-t-e-n S-c-h-i-r-m-e-n kommen.

Es soll deutlich gemacht werden, dass wir rassistisches Denken und rassistische Ausschreitungen bei uns nicht dulden und dass wir Menschenwürde und Menschlichkeit schützen werden. Es geht
darum, die Herausforderung durch die Vielzahl der Flüchtlinge anzunehmen und den Menschen human zu begegnen. Dumpfe Drohungen, Wutausbrüche, Hassreden und Gewalt lehnen wir ab. Wir suchen aber das Gespräch mit denen, die sich Sorgen machen und Gefahren sehen.

Der Integrationsbeirat ruft daher alle Gruppen, Institutionen und Organisationen in dieser Stadt auf, diese Kundgebung zu unterstützen und zusammen mit vielen Bürgern an dieser Aktion teilzunehmen. Flüchtlinge nehmen wir in die Mitte.

In vielen anderen Städten in Bayern werden an diesem Tag themengleiche Kundgebungen stattfinden. Die Veranstaltungen beenden die „Wochen gegen Rassismus“. Die Aktionen
werden zu einem Videofilm zusammengefügt.

Wer in irgendeiner Form zur Gestaltung dieser Kundgebung betragen kann und möchte, darf dem Beirat unter die Arme greifen: Tel.: 0961- 44745 (Veit Wagner, Sprecher/Integrationsbeirat)




Lesung mit Dagmar Nick in der Regionalbibliothek Weiden


Lesung mit Dagmar Nick am Donnerstag, 18.02.2016 um 19.30 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden (Franz-Joachim-Behnisch-Saal). Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!". Weitere Infos in unserem Veranstaltungskalender.

Lesung Dagmar Nick




Unsere Heimat ist die Welt




Tolles Ergebnis der Zusammenarbeit! Die Schüler der Berufsschule haben gemeinsam mit den Lehrern und den Asylbewerber einen Film zu den Themen Heimat, Globalisierung und die Situation der Flüchtlinge in Bayern gedreht.




Tag der Menschenrechte am 10. Dezember - Mahnwache am Oberen Tor


Die Gruppe von amnesty International in Weiden, hält am Donnerstag, den 10. Dezember eine Mahnwache von 17:00 bis 17:30 Uhr am Platz neben dem Vesten Haus (beim Oberen Tor) ab.

Wer immer kommen möchte, um der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte seine persönliche Zuneigung und Unterstützung zu zeigen, ist herzlich eingeladen.

Zudem wird ai am gleichen Tag in der Regionalbibliothek Weiden vor Ort sein mit der deutschlandweiten Aktion "Briefmarathon", die auch von den Schülergruppen an den Gymnasien durchgeführt wird.




Prävention als Maßnahme der Terrorbekämpfung


Ein interessanter Gastbeitrag in der Huffington Post des MdB Uli Grötsch zum Thema "Prävention als sinnvolle Maßnahme der Terrorbekämpfung".

http://www.huffingtonpost.de/uli-groetsch/is-isis-terror-terrorismus_b_8655582.html?utm_hp_ref=germany




Strategien rechter Hetze im Internet und Tipps im Umgang damit


Die Zeitung "Der neue Tag" hat eine informative Serie zum Thema "Strategien rechter Hetze im Internet und Tipps im Umgang damit" veröffentlicht.
http://www.oberpfalznetz.de/rechte-hetze
und
http://www.oberpfalznetz.de/rechte-hetze-taktiken




Einladung zur Kundgebung: Solidarität mit Frankreich – Solidarität mit Paris


Am morgigen Samstag, den 21.11.2015 um 11:00 Uhr lädt Oberbürgermeister Kurt Seggewiß zusammen mit der Kirchengemeinde St. Michael aus aktuellem Anlass zu einer Kundgebung in die Kirche St. Michael, Schulgasse 1, in 92637 Weiden i.d.OPf. ein.

Aufgrund ihrer engen Verbindung zur Partnerstadt Issy fühlt sich die Stadt Weiden ihren französischen Freundinnen und Freunden in diesen Tagen besonders nahe. Die Weidenerinnen und Weidener sind in Gedanken und Worten bei ihnen.
Die Vertreter der Glaubensgemeinschaften, des interreligiösen Arbeitskreises, der Institutionen, Vereine und Verbände werden gebeten Flagge zu zeigen und sich unter dem Motto „Nous sommes uni“ deutlich gegen Terror und Gewalt und für unsere Willkommenskultur für die Flüchtlinge auszusprechen.

Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ein Zeichen zu setzen und mit ihrem Erscheinen ihrer Solidarität Ausdruck zu verleihen.




Gedenken an die Opfer der Anschläge in Paris am Issy-Les-Moulineaux-Platz


INFO: Heute am Montag, 16.11.2015, gegen 19:00 Uhr treffen sich Weidener am Issy-Les-Moulineaux-Platz in der Innenstadt um Blumen niederzulegen, Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Anschläge von Paris zu entzünden oder einfach zum stillen Gebet.




Kundgebung "Bunt & Respektvoll" in Wundsiedel


Schirnding Demo
Liebe Nazigegner in den befreundeten Bündnissen,
www.facebook.com/wunsiedelistbunt




Aktionsbündnis in Schirnding: 'Wir wollen keine Grenzen schließen.'


Schirnding Demo
Das Aktionsbündnis war in Schirnding mit dabei. Eine große Anzahl friedlicher Demonstranten haben ihre Meinung deutlich und entschieden geäußert: "Wir wollen keine Grenzen schließen. Wir treten ein für den Schutz der Flüchtlinge."




Kundgebung 'Grenzenlos glücklich: Für eine offene deutsch-tschechische Grenze!' auf dem Marktplatz in Schirnding


Wir machen euch auf die Kundgebung "Grenzenlos glücklich: Für eine offene deutsch-tschechische Grenze!" auf dem Marktplatz in Schirnding (Oberfranken) am 08.11.2015 von ca. 14 - ca. 17 Uhr aufmerksam. Es dient auch als Gegenveranstaltung zur dortigen PEGIDA-nahen Veranstaltung. Jeder ist eingeladen die Kundgebung mit seiner Teilnahme zu unterstützen.
https://www.facebook.com/events/164852320529810/166812877000421/




Einladung zur Vollversammlung Aktionsbündnis Weiden-ist-bunt. mit Neuwahlen


Am Donnerstag, 12. November 2015 um 18:30 Uhr
„Hotel zur Post “ | Bahnhofstr. 23 | 92637 Weiden

Das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt.“ lädt seine Mitglieder zur Vollversammlung ein.

Auf der Agenda stehen:
- Neuwahlen des Sprecherrats
- Multimedialer Rückblick über Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr 2015
- Neuigkeiten aus dem Bündnis selbst
- Ausblick auf Aktionen in der Planungsphase für das kommende Jahr 2016
- Gespräch mit den Anwesenden über Verbesserungen, Kritik oder allgemeine Ideen

Der Sprecherrat freut sich über euren Besuch.




KUNDGEBUNG zum 'Tag des Flüchtlings' am 2. Oktober 2015


Kundgebung Tag des Flüchtlings 2015

KUNDGEBUNG zum "Tag des Flüchtlings", am Freitag, den 2. Oktober 2015. Dazu ruft die Stadt Weiden zusammen mit dem AK Asyl, dem Netzwerk Asyl, amnesty international und dem Bündnis "Weiden ist bunt" aus aktuellem Anlass auf.

Sprechen werden OB Kurt Seggewiß, MdB Uli Grötsch, Jost Hess vom AK Asyl, Pfarrer Hans-Peter Pauckstadt-Künkler und Veit Wagner vom Aktionsbündnis Weiden ist bunt.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr vor dem Alten Rathaus am Oberen Markt in Weiden.
Alle Bürger sind dazu herzlich eingeladen.




Afrika zu Gast - Nachmittag der Begegnung


Das Café Mitte und das Aktionsbündnis Weiden ist bunt. laden ein zu einem Nachmittag der Begegnung.

Unter anderem werden angeboten: Afrikanische Spezialitäten, Trommelgruppe mit Djemben (Josef Langgärtner), Afrika-Objekte von Udo Binder, Afrika-Stand, Vorstellung des Projektes "Räder für Uganda", Eine-Welt-Laden, Kinderbasteln.

Der Reinerlös geht an das Schulprojekt von Tina Meyer in Benin

Wir freuen uns auf eueren Besuch.

Samstag, 26.09.2015 von 14 - 17 Uhr im Café Mitte (Stockerhutpark 1, 92637 Weiden)



Afrika zu Gast




Die Welt zu Gast in Weiden - Ankunft der Flüchtlinge


Die Busse fahren vor, hinter den spiegelnden Scheiben Gesichter. Sie sehen uns an, wir blicken sie an. Langsam, ernst und in sich gekehrt, steigen sie aus. Fast ohne Gepäck: Frauen mit kleinen Kindern, junge Männer, ältere Frauen, ältere Männer. Viele wirken müde, abgekämpft und apathisch. Welche Odyssee mögen sie hinter sich haben? Welche Zukunft wird sie erwarten ? Wann werden sie wohl wieder ein Gefühl von Geborgenheit und Heimat erleben? Sie kommen fast alle aus Syrien, aus Eritrea, aus Afghanistan. Was muss man erfahren haben, um seinem Zuhause so zu entfliehen? Sie sind hier. Ob sie bleiben dürfen, wird sich entscheiden. Geben wir Ihnen so etwas wie ein menschliches Zuhause. Es kann nicht falsch sein.




Konzert in der Synagoge Floss - 'Die Drei Kantoren'


Die Drei Kantoren, Ido Ben-Gal (Tenor), Amnon Seelig (Bariton) and Assaf Levitin (bass), haben sich am Kantorenseminar des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam kennensgelernt. Die drei Israelis haben beim Empfang zum Unabhängigkeitstag Israels in Berlin 2013 vor 1500 begeisterten Zuschauern debütiert.

Es folgten sofort weitere Konzertengagements, die "Die Drei Kantoren" durch Deutschland und Europa führt. "Die Drei Kantoren" haben bei jüdischen Gemeinden wie München, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und Köln gesungen, und haben in mehreren Festivals gastiert. Im Ihrem neuen Programm "Für mich ist jeder Tag ein Feiertag" sind neue selbstgemachte Arrangements von israelitischen Liedern, Piyutim, Liturgie und klassischer Chazzanut zu hören. Auch "a bisl" Jiddisch ist dabei.

Sonntag, 12. Juli 2015
Beginn 16:00 Uhr
VVK Jüdische Gemeinde Weiden, Ringstr.17

Eintritt 10 Euro
Vorverkauf Büro KG Weiden, Ringstrasse 17, 92637 Weiden
Tel: 0961/32794

Bus Abfahrt vom Ring Kino am 12:07.2015 um 15:00 Uhr ( wenn jemand mit dem Bus fahren will - die Fahrt ist frei)




Wo Europas Werte untergehen - das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer erfordert einen Politikwechsel. Ein Informationsabend mit Stephan Hebel


Wo Europas Werte untergehen - das Massensterben von Flüchtlingen im Mittelmeer erfordert einen Politikwechsel. Ein Informations- und Diskussionsabend mit Stephan Hebel.

In Zeiten, in denen wir einerseits nahezu täglich über Flüchtlingskatastrophen hören und in denen wir andererseits die Reaktionen der EU und unserer Regierung beklagen, laden "terre des hommes + Arbeitskreis Asyl" zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein. Stephan Hebel wird seinen vieldiskutierten Vorschlag zu einer Neuausrichtung der deutschen und europäischen Flüchtlingspolitik vorstellen, begründen und darüber diskutieren.

Stephan Hebel, langjähriger Redakteur der "Frankfurter Rundschau", arbeitet als freier Autor unter anderem für die FR, die Wochenzeitung "Der Freitag" und das Deutschlandradio. Er ist regelmäßiger Gast im ARD-"Presseclub" und Mitglied der Jury zum "Unwort des Jahres". "Deutschland im Tiefschlaf" - Wie wir unsere Zukunft verspielen" heißt Hebels neuestes Buch zur Politik der großen Koalition und zur Lage gesellschaftlicher Protestbewegungen.

Hebel Vortrag Asyl

Datum | 18.06.2015
Uhrzeit | 19:30 Uhr
Veranstalter | Arbeitskreis Asyl
Bereich | Gemeindesaal St. Josef
Ort | 92637 Weiden




SPD OV Stadtmitte lädt ein zur öffentlichen Stadtführung - Asylbewerbern unsere Stadt und Kultur näher bringen


Im Vorfeld findet im Café Mitte am 08.05.2015 von 15:00 - 17:00 Uhr eine offene Begegnung mit Asylbewerbern statt.

Im Anschluss organisiert der SPD Ortsverein Stadtmitte um 18:00 Uhr eine öffentliche Stadtführung mit dem Gästeführer Werner Wilzek durch Weiden, zu der die Asylbewerber herzlich eingeladen sind. Treffpunkt ist die Freitreppe des Alten Rathauses. Um Anmeldung wird gebeten unter 0961/ 33 1 44.




1. Mai 2015 - Die Arbeit der Zukunft gestalten wir!


Maikundgebung am 30. April 2015 in Windischeschenbach. Redner ist Herbert Schmid von "Arbeit und Leben Bayern".
18 Uhr Aufstellung „Sozialer Maibaum“. Im Anschluss Kundgebung im Sportheim SpVgg-Windischeschenbach.
Veranstaler: DGB-Region Oberpfalz. Mitveranstalter: Sozialbündnis Windischeschenbach (AWO, KAB, VdK).




Ehrenmitgliedschaft für den AK Asyl bei Weiden ist bunt. für jahrzehntelanges Wirken in der Stadt Weiden


Ehrenmitgliedschaft AK Asyl bei Weiden ist bunt.




Die Bücher der Bücher: Koran - Talmud - Bibel


Interessierte Personen sind eingeladen, sich einen Abend mit dem Buch der Bücher (Koran - Talmud - Bibel) zu beschäftigen.
Das Thema lautet: Haben wir gemeinsame Wurzeln?

Vier Experten stellen ihre heilige(n) Schrift(en) vor.

Maher Khedr (Imam arab.-islam. Gemeinde), Werner Friedmann (Jüdische Gemeinde), Dr. Volker Wappmann (evang. Theologe), Alfons Forster (kath. Theologe).

Im Anschluss daran gibt es Gelegenheit zur Diskussion.

Veranstalter und Veranstaltungsort ist die Buchhandlung "Stangl & Taubald". Dienstag, 24.02.2015 um 19:30 Uhr.

Der Eintritt ist frei.




Video zur Ausstellungseröffnung der Aktion





Herzliche Einladung zur Portraitausstellung Gesicht zeigen ab dem 13.02.2015


Es ist so weit! Die Weiden ist bunt.-Fotoaktion "Gesicht zeigen" geht in die finale Runde! Am 12.02. (Donnerstag) um 18:00 Uhr im Foyer des Neuen Rathauses wird die Ausstellung eröffnet. Bis 01.03. können zu den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses unsere erstellten Fotocollagen betrachtet werden. Wir bedanken uns bei den vielen Teilnehmern - Organisationen, Vereine, Schulen, Altenheime, Bürgerinnen und Bürger, u.v.m.

Das Aktionsbündnis freut sich auf Ihren Besuch.

Gesicht zeigen




Solidaritätsbekundung am Alten Rathaus


Die Rede des Bündnissprechers von "Weiden ist bunt" Veit Wagner (rechts) zur Solidaritätsbekundung am Alten Rathaus:

Terrorakte in Nigeria, Massaker der Boko Haram in Baga, Terror der IS im Sindschar-Gebiet, Frauen als Geiseln, Tötung von Hunderten von Jeziden, Raif Badawi, der Internetaktivist wird mit 1000 Peitschenhieben bestraft... Haben wir all das wahrgenommen? Ja, am Rande.

Aber manche Nachrichten schlagen dann ein wie Bomben:
Paris, das Büro einer Redaktion, der Polizist am Straßenrand, ein Ladengeschäft mitten in der Stadt...
Brutal, hasserfüllt, unvorstellbar grausam das Geschehen. Wir sind voll des Entsetzens, voll der Betroffenheit und der Trauer, und wir wollen den Opfern und ihren Angehörigen unsere Solidarität vermitteln: Irgendwie. Der Versuch: Wir sind Charlie.

Nein, das Leid der ganzen Welt können wir nicht, wollen wir nicht, sollen wir nicht ertragen. Aber manche Schüsse treffen tiefer, sind ganz nah an unserer Welt, unserer Vorstellungswelt, lassen uns zutiefst aufschrecken.
Dann erscheint uns das Maß des Unerträglichen voll. Dann springt etwas in uns auf und schreit NEIN.

Der eindrucksvolle Marsch von Paris, die Kundgebungen in den großen Städten der Welt machten das deutlich. Und diese Betroffenheit darf ruhig auch nach weiteren Tagen in den kleineren Orten der Welt, wie hier in Weiden, als Echo öffentlichen Ausdruck bekommen.

Wir vom Bündnis „Weiden ist bunt“, wir fühlen uns gedrängt, in dieser Situation einige Aussagen zu machen für all die vielen, die hinter uns stehen, die Gesicht zeigen wollen.
Wir haben unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit den Opfern auf unserer Homepage schon zum Ausdruck zu bringen versucht.
Hier und heute treten wir aber nochmals öffentlich ein für die Freiheit der Meinung, auch wenn sie schmerzt und verletzt. Wo ihre Grenzen sind, wird sie überlegen müssen. Wir treten ein für Vielfalt und Toleranz gegenüber allen Menschen. Für uns gelten die vielzitierten Worte der Französischen Revolution: Liberté, Fraternité, Égalité: Freiheit, Gleichheit, Solidarität.

Wir meinen das allgemein - und das ist wahrlich leicht gesagt.
Aber wir meinen das auch ganz konkret, ganz lokal für diese unsere Stadt, für diese unsere Gesellschaft auf diesem Fleck der Erde, auf dem wir stehen, zu dem Sie alle gekommen sind.
Hier und heute sind alle aufgerufen nach dem Rechten zu sehen, nach den Rechten zu sehen. Ja, nach den Rechten der Menschen im vielfältigen Sinn.

Wir stellen uns hinter all die Menschen, die in unserer Stadt wohnen und sich noch nicht voll integriert fühlen.
Wir denken an die Minderheiten, die Gemeinschaften und Gruppen, die dem jüdischen, dem moslemischen oder einem anderen Glauben anhängen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind und dabei sind hier Heimat zu finden. Wir denken dabei aber auch an all die Flüchtlinge, die es nach Weiden verschlagen hat und die hier unter keineswegs erfreulichen Umständen, - unter keineswegs erfreulichen Umständen - monate- oder gar jahrelang auf ein menschlicheres Leben warten.

Wir äußern hier Worte, ja, und wir wissen, es sind Lippenbekenntnisse.

Aber das soll deutlich werden: hinter diesen Worten stehen wir mit der Bereitschaft, auch etwas zu tun. Zu schützen, zu verbessern, zu helfen. Der Infoabend „Asylbewerber in Weiden - Was tun? Was wie tun?“ hat es überdeutlich gezeigt. Es kamen wohl über 100 Menschen zu diesem Treffen, die sich aktiv einbringen wollen. Gestern Abend haben es die Schüler des Elly-Heuß-Gymnasiums gezeigt. Die Stadtgesellschaft ist wach, und sie ist präsent.
Wir lassen es allen wissen und setzen uns dafür ein: Hautfarbe, Religion, sexuelle Orientierung, kulturelle Eigenheiten dürfen nicht zu Ausgrenzung und Diskriminierung führen! Hier leisten die Schulen und viele andere Institutionen wichtige Beiträge.
Wir treten ein für eine humane, aktive und tolerante Gesellschaft, die sich durchaus auch der vielfältigen Probleme bewusst ist, die streitet, die diskutiert, aber dabei menschliche Lösungen sucht. Die mit Augenmaß, Toleranz und Mut agiert. In diesem Sinne gelten die Worte: Freiheit, Gleichheit, Solidarität als oberste Ziele, die unser soziales Verhalten steuern sollen. Ab hier und heute noch bewusster als bisher. Dies soll ein öffentliches Versprechen sein!

Veit Wagner
Sprecher des Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“




Solidarität mit den Opfern brutaler Gewalt


Liberté, Égalité, Fraternité
Freiheit, Gleichheit, Solidarität

Solidarität mit den Opfern brutaler Gewalt, Solidarität mit allen Menschen guten Willens, andernorts und hier in Weiden!

Die Mitglieder des Bündnisses “Weiden ist bunt“ bringen sich ein in die weltweite Trauer und in den Protest gegen Gewalt. Wir treten ein für die Freiheit der Meinung, für Vielfalt und Toleranz. Unser Ort ist hier.


Mit diesen Worten drücken wir unsere Anteilnahme, unsere Gefühle und unsere Entschlossenheit zum Handeln aus.

Wir sind auch dabei, ein größeres öffentliches Zeichen zu setzen und rufen daher auf zur Teilnahme an der Mahnwache und Solidaritätsbekundung

am kommenden Freitag, den 16. Januar, um 13.15 Uhr vor dem Alten Rathaus der Stadt Weiden.

Zusammen mit Vertretern der Stadt Weiden, Vertretern der Kirchen, der Religionsgemeinschaften und allen Bürgern dieser Stadt sehen wir die Veranstaltung auch als Bekenntnis zum Schutz für alle Minderheiten, die unter uns wohnen.




Vortrag: Stets gern für Sie beschäftigt ... - Die Ofenbauer von Auschwitz.


Nein, es waren keine rabiaten Antisemiten und begeisterte
Nationalsozialisten, die sich mit dem Problem der Entsorgung
der Getöteten beschäftigten. Vielmehr handelte es sich um technisch und wirtschaftlich Interessierte, die ihren Beitrag zur „Endlösung“ leisten wollten. Der Referent Dr. Volker Wappmann setzt sich auf Einladung des Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt.“ in seinem Vortrag mit den Techniken und insbesondere den Technikern des KZ-Ofenbaus auseinander. Dies geschieht am Beispiel der Erfurter Firma J.A. Topf und Söhne.


27.01.2015 | 19:30 Uhr
Eintritt frei | Spende erwünscht
Café Mitte | Am Stockerhutpark 1 | 92637 Weiden




Frohe und bunte Weihnachten





Rechts gegen Rechts - der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands in Wunsiedel.


Am 15.11.2014 gingen wieder Neonazis in Wunsiedel auf die Straße. Es konnte nicht verhindert werden. Doch wurde kurzerhand der rechte Trauermarsch in einen Spendenlauf umfunktioniert – ohne Wissen der Beteiligten.



Weitere Informationen:
Website Rechts gegen Rechts
Website EXIT-Deutschland - Aussteigerprogramm für Nazis




Unterstützung für Wunsiedel am 15. November.


Liebe Mitglieder und Unterstützer von Weiden ist bunt,

am Samstag, 15. November, haben die Nazis ein Heldengedenken in Wunsiedel angemeldet. Sie wollen auf der Route vom Bahnhof durch die Innenstadt von Wunsiedel laufen und am Marktplatz eine Kundgebung halten. Dass ihr Gedenken Rudolf Hess, einem verurteilten Kriegsverbrecher gilt, ist offenkundig.

Es wird mit gemeinsamen Aktionen der Kirchen, des DGB, der Projektstelle gegen Rechtsextremismus Bad Alexandersbad, der BI Tröstau, der Jugendini und der BI Wunsiedel ist bunt gegen die Nazi-Demonstration gehalten.

Folgende Themen werden die Gegenveranstaltung bestimmen:

1. Gemeinsam gegen öffentliche Verehrung von Nazi-Verbrechern

2. Das Gedenken an die unsäglichen Leiden der KZ-Häftlinge, die kurz vor Kriegsende auch durch unsere Stadt getrieben wurden.

3. Das Eintreten gegen den Fremdenhass der Nazis. Überall im Land, wo Asylheime eingerichtet werden, versuchen sie, gegen die Flüchtlinge zu hetzen – bis hin zu Brandanschlägen, wie erst jüngst in Rostock wieder geschehen.

Sie sind alle eingeladen, sich an der Veranstaltung anzuschließen!

Merken Sie sich bitte auf jeden Fall den Tag und die Uhrzeit vor: Samstag, 15.11.2014

Ab 13.30 Uhr ökumenischer Stationengottesdienst gleichzeitig ab Friedhofskirche, kath. Kirche und Maxi-Kindergarten mit Treffen am Marktplatz sowie Kundgebung des DGB mit Info-Stand beim Busbahnhof. Von dort geht ein Demonstrationszug zum Marktplatz (der teilweise auf der Todesmarschroute verläuft).

Um 14 Uhr beginnt die zentrale Kundgebung am Marktplatz.

Wenn Sie die Bürgerinitiative Wunsiedel ist bunt unterstützen und bei der Gegendemonstration dabei sein möchten, melden Sie sich bei Frau Raimunda Brusokaite, Geschäftsführerin des Aktionsbündnisses Weiden ist bunt, unter info@weiden-ist-bunt.de oder 0961 29897 (z.B. wegen der Fahrgemeinschaft oder anderen Absprachen).

Nur gemeinsam sind wir stark.




Festveranstaltung zum 125. Jubiläum der Synagoge in Weiden


Festveranstaltung zum 125. Jubiläum der Synagoge in Weiden

Donnerstag, 30.10.2014 um 15:00

Maria-Seltmann-Haus, Saal (2.OG)
Veranstalter: Jüdische Gemeinde Weiden

Jüdische Lieder, Tänze und Musik
Duo “Feygele”, Duo Dubrovina&Feldman,
Tanzgruppe “Lev schel Adama - Das Herz der Erde” unter der Leitung von Svitlana Ioffe, Gruppe “Jiddische Neschume”

Musical “Anatevka”
Gesangsensemble der Franz-Grothe-Schule
unter der Leitung von Veneta Radoeva und Franz Nestler,
Tanzgruppe “Stomping Feetz” unter der Leitung von Marijana Heisig

Folkloregruppe “Kalinka”
unter der Leitung von Eugenia Jarusskij




Infoveranstaltung der Caritas: Asylbewerber begleiten und unterstützen


Krieg, Diskrimierung, Terror und mangelnde Lebensperspektiven führen dazu, dass sich Flüchtlinge auf eine oft lebensbedrohliche Flucht begeben und schließlich bei uns Aufnahme suchen.

Aufgrund des Anstiegs der Asylbewerberzahlen, wird das Thema nun auch verstärkt in den Medien aufgegriffen. Damit ist erfreulicherweise auch die Zahl der Personen gestiegen, die sich im Flüchtlingsbereich engagieren möchten.

Die Caritas möchte daher alle Interessierten, sowie zukünftigen Ehrenamtlichen, als auch bereits jetzt Tätigen zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung einladen.

Inhalte:
Allgemeine Informationen zu Flüchtlingen
• Aufenthaltsstatus
• Asylverfahren
• Arbeitsmöglichkeiten
• Wohnen
• Medizinische Versorgung
• Soziale Leistungen
• Kindergarten, Schule, Ausbildung

Aufgaben der Beratungsstelle für Asylbewerber und Flüchtlinge
Unterstützungsmöglichkeiten durch
Ehrenamtliche
• Sprache lernen
• Begleitung
• Freizeitgestaltung
• Hilfen für Kinder und Jugendliche
Grenzen der ehrenamtlichen Arbeit

Die Caritas bittet um namentliche Anmeldung bis spätestens Montag, 3. November 2014 telefonisch unter 0961/38914-0 oder per Email: s.bach(a)caritas-tirschenreuth.de




Das inklusive Tanz-Theater-Ensemble Rollywood


1996 waren sie noch eine Projektgruppe mit dem Namen “Kino für Behinderte“, heute heißen sie Rollywood und haben sich fest dem Theater verschrieben. Aus einer Gruppe von Menschen mit Behinderung ist ein inklusives Tanz-Theater-Ensemble entstanden.
2011 starteten sie mit der ersten Theaterproduktion. Für das Jahr 2014 widmen sie sich dem Orient: Mit dem Rock-Märchen „Desert Rose“ soll im Jugendzentrum in Weiden wieder die „Post“ abgehen.

Termine:
Sa. 25.10.2014 20:00 Uhr
So. 26.10.2014 15:00 Uhr

Im Jugendzentrum Weiden
Frühlingsstr.1

Karten:
Regulär: 4 Euro
Ermäßigt: 3 Euro

Erhältlich bei Allgemeiner Rettungsverband
Offene Behindertenarbeit
Parksteiner Str. 15
92637 Weiden
Tel. 0961 /200 1 70

Weitere Infos unter:
www.rollywood.info

Aufgrund der Lichtshow ist die Veranstaltung für Epileptiker nicht geeignet.




Vortrag von MdL Franz Schindler: Konsequenzen aus den NSU-Morden ?


MdL Franz Schindler gibt einen Überblick über die wesentlichen Erkenntnisse der NSU-Untersuchungsausschüsse und berichtet über den Strafprozess vor dem OLG München.

Er ist seit 24 Jahren für die SPD Mitglied des Bayerischen Landtags und war Vorsitzender des „Untersuchungsausschusses Rechtsterrorismus in Bayern – NSU“. Vor einigen Monaten hat er bereits in Floss eindringlich über die Vorgänge und Hintergründe berichtet. Wir baten ihn, diesen Vortrag mit den neuesten Erkenntnissen hier in Weiden zu wiederholen.

Mittwoch, 8. Oktober, 20 Uhr,
Café Mitte, Bürgersaal, Am Stockerhutpark 1




Das Mobile Forumtheater aus Regensburg zeigt das Stück ASYL zum 'Tag des Flüchtlings'


Zum Tag des Flüchtlings machen wir Sie auf folgende Veranstaltung des AK Asyl Weiden und der Weidener Gruppen von amnesty international aufmerksam:

26. September, 20 Uhr, Kath. Pfarrheim Rothenstadt

Das Mobile Forumtheater aus Regensburg zeigt das Stück ASYL

Schutzort, Unterschlupf, Zuflucht, Freistatt – viele Synonyme gibt es für den Begriff „Asyl“.
Doch wie ist es mit dessen Wirklichkeit hierzulande bestellt? Asylsuchende treten in Hungerstreiks, nähen sich die Lippen zu, boykottieren Einrichtungen und Abläufe der Asylabwicklung.

Studien berichten von Depressionen, Apathie, Belastungsstörungen bis hin zu zahlreichen Selbstmordversuchen. Irgendetwas scheint schief zu laufen in diesem Land, das sich als Lehre aus der Nazidiktatur das Asylrecht ins Grundgesetz geschrieben hat.

„Asyl“, das aktuelle, mobile Forumtheaterstück der freien Schauspielgruppe ueTheater geht dieser Frage auf den Grund, kritisch und informativ.

Zum Inhalt:
Das Stück „Asyl“ zeichnet in kurzen, prägnanten Einzelszenen einen typischen Asylverlauf nach: Ankunft in Deutschland und Asylverfahren, Unterbringung in „Gemeinschaftsunterkünften“, Essenspakete, Wertgutscheine, Residenzpflicht, Ausbildungs- und Arbeitsverbot, eingeschränkte medizinische Versorgung, Duldung und schließlich Abschiebung. Zwischen jeder Spielszene informiert ein kurzer Videofilm über die Hintergründe, z.B. über die Residenzpflicht oder die Verpflegung mittels Essenspaketen. Nach diesem, etwas über eine Stunde dauernden ersten Teil, folgt nach einer kurzen Pause der eigentliche Programmpunkt des Abends, das Forumtheater. Drei Szenen aus dem vorherigen Stück werden noch einmal gespielt. Diesmal aber dürfen die Zuschauer mitspielen. Sie können eine beliebige Rolle ersetzen oder eine neue Figur einbringen und versuchen, die Szene zu einem glücklicheren Ende zu bringen. Häufig kommt es zu überraschenden, aber durchaus praktikablen Lösungen. Klar, es wird dabei auch viel gelacht, denn Lachen ist beim Forumtheater ein Akt der Befreiung.
Der Abend klingt nach etwa 2,5 Stunden mit einer kurzen Diskussionsrunde aus.
Weitere Informationen auf http://www.uetheater.de




Jetzt mitmachen bei der Aktion „GESICHT ZEIGEN“


Weitere Termine auf: www.facebook.com/weidenistbunt
oder Gesicht zeigen

Was ist das?
Sich für ein Weiden mit verschiedenen Kulturen, Gesichtern und Lebensgeschichten einsetzen: Das ist das Ziel unseres Projektes. Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt genauso wie den Menschen außerhalb Weidens zeigen, dass wir stolz auf unsere bunte Vielfalt an Gedanken, Geschichten, Meinungen und Lebenserfahrungen sind. Wir schätzen die unendlich vielen Möglichkeiten und Gelegenheiten zum Lernen und die Chancen, gemeinsam Heimat zu gestalten.
Haben Sie den Mut, sich aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und (rechts-)extreme Gewalt zu engagieren!
Unser Ziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements der Weidener Bürgerinnen und Bürger und die Sensibilisierung für jede Art von Gewalt.

Wie läuft das Projekt ab?
Es werden (Einzel-)Fotos von den Bürgerinnen und Bürgern (mit ihrer Einwilligung) auf verschiedenen Veranstaltungen, in Schulen, Altenheimen, Vereinen und in anderen Einrichtungen gemacht.

Was passiert mit den Fotos?
Die Fotos werden gesammelt und vertraulich aufbewahrt. Aus ihnen werden die Fotocollagen und als Endresultat ein Banner mit dem Slogan „Weiden ist bunt“ gestaltet. Die Bilder bzw. die Collagen werden in einer Ausstellung im Neuen Rathaus präsentiert. Das Banner wird auf der Frontseite des Neuen Rathauses aufgehängt. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 12. Februar 2015 statt. Die Ausstellung wird bis 1. März 2015 dauern.

Wer kann mitmachen?
Jeder ab dem 14. Lebensjahr. Egal, ob jung oder alt, groß oder klein, Mann oder Frau. Egal welche Religion, Herkunft, Sprache, Hautfarbe – jeder ist herzlich willkommen!

Wie wird das Projekt finanziert?
Wir erhalten Mittel aus dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“. Nähere Infos hierzu bekommt man unter www.toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de
Toleranz fördern - Kompetenz stärken.

Wo werden die Fotos aufgenommen?
Als nächstes werden wir am 7. November 2014 bei „Kunstgenuss bis Mitternacht“ in der Stadt sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich jederzeit während unserer Öffnungszeiten im Jugendzentrum Weiden (Frühlingstr. 1, 92637 Weiden) fotografieren zu lassen. Es können sich auch kurzfristig Termine ergeben, die dann über die Webseite und Facebook von Weiden ist bunt sowie in der Presse bekannt gegeben werden.
Kontakt: Raimunda Brusokaite, Tel. (0961) 29897, rbrusokaite(@)juz.de.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!




Esther Bejarano & Microphone Mafia kamen ins JuZ nach Weiden


Das Jugendzentrum Weiden konnte mit Unterstützung des Programms "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" Esther Bejarano & die Microphone Mafia in das Jugendzentrum Weiden holen. Das Konzert fand am 9. Mai 2014 um 20.00 Uhr statt. Der Eintritt betrug 4€.

Esther Bejarano gehört zu den Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. Am Lagereingang wurden sie gezwungen aufzuspielen, wenn neue Häftlinge eintrafen.

Mit Ihrer Musik und Ihren Lesungen an Schulen in ganz Deutschland setzt sie ein Zeichen gegen Rechts und den Nationalsozialismus.

Die Veranstaltung wurde von Schüler/innen der Wirtschaftsschule Weiden, Jugendlichen aus dem Schülertreff Scout, den P-Seminaren Kunst und Deutsch des Elly-Heuss-Gymnasiums und Jugendlichen aus dem Jugendzentrum vorbereitet.




Ein Blick - TAGE GEGEN EXTREMISMUS von 31. März bis 10. April 2014


Seit 20 Jahren setzen sich die Schüler und Lehrkräfte der neuen Max-Reger-Mittelschule mit dem Thema Migration und Fremdenfeindlichkeit auseinander. Die derzeit aus 17 Nationen bestehende Schülerschaft möchte mit den Projektwochen klar aufzeigen, dass Extremismus an ihrer Schule keine Chance hat und bewirbt sich auf diesem Weg für die Plakette „Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage“.
Unter Federführung der Landesarbeitsgemeinschaft Schulsozialarbeit wurden Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen, die sich vertieft mit dieser Thematik auseinandersetzen. Dieses Fachwissen wollen sie gemeinsam mit der Schulfamilie und den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Weiden erörtern, um vertiefte Einblicke zu geben und damit einen offenen Blick und Wachsamkeit gegenüber der politischen Extreme zu entwickeln.

Verständnis und Gefahren des Rechtsextremismus
Vortrag von Prof. Uwe Hirschfeld
Am Montag, 31. März 2014, Beginn 19.30 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden, Scheibenstraße 7

Blut muss fließen - Undercover unter Nazis
Ein Film von Thomas Kuban und Peter Ohlendorf
Am Dienstag, 1. April 2014, Beginn 19 Uhr im Neue Welt Kino Weiden, Fichtestraße 6

Es betrifft Dich! - Demokratioe schützen - Gegen Extremismus in Deutschland
Ausstellungseröffnung
Am Mittwoch, 2. April 2014, Beginn 18 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden , Scheibenstraße 7

Versinken im braunen Sumpf - Ein Aussteiger berichtet
Vortrag von Manuel Bauer
Am Donnerstag, 3. April 2014, Beginn 20 Uhr in der Volkshochschule Weiden, Cafeteria, Sedanstraße 13

Rechtsextremismus - Ideologie, Strukturen und Gegenstrategien
Vortrag von Diplom-Sozialpädagoge Michael Helmbrecht
Am Dienstag, 8. April 2014, Beginn 19.30 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden, Scheibenstraße 7

Zwischen Pop und Propaganda: Lifestyle in der Neonaziszene
Vortrag von Jan Nowak
Am Mittwoch, 9. April 2014, Beginn 19.30 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden, Scheibenstraße 7

Rechtsrock - Ein Einblick in die Szene
Vortrag von Arne Marenda
Am Donnerstag, 10. April 2014, Beginn 19.30 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden, Scheibenstraße 7




Es betrifft Dich! - Ausstellung in der Regionalbibliothek vom 03. bis 11. April 2014


Die Ausstellung will zeigen, dass wir in einem demokratischen Rechtsstaat ein hohes Maß an individueller Freiheit genießen, uns andererseits aber auch der Gefahren bewusst sein müssen, die diese Freiheit bedrohen. Jeder kann Opfer von Gewalt oder Diskriminierung sein.

Mit Ausstellungstafeln, Multimedia- und anderen interaktiven Elementen sowie in Vitrinen ausgestellten Tat- und Propagandamitteln wird umfassend über die Gefahren aller Extremismusformen in der Bundesrepublik Deutschland aufgeklärt.
Außerdem werden Aufgaben, Befugnisse, Arbeitsweise und Kontrolle des Verfassungsschutzes dargestellt.

Zielgruppen sind Lehrer und Erzieher, Schüler und Auszubildende, Medienvertreter sowie alle politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur geistig-politischen Auseinandersetzung mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen und soll deutlich machen, dass die Demokratie grundlegende Wertorientierungen braucht, die gegenüber extremistischen Positionen verteidigt werden müssen.




Vortrag: Ideologien, Strukturen und Aktivitäten der Neonazi-Szene in Ostbayern


Jenseits der Berichterstattung rund um die rassistische Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrund“ gelangt das Thema Neonazismus zumeist nur dann in den Fokus der Öffentlichkeit, wenn in der eigenen Kommune Kundgebungen oder Demonstrationen der Szene stattfinden. Daneben bauen Neonazis jedoch auch kontinuierlich Infrastruktur auf, was für die Entwicklung der Szene von starker Bedeutung ist.

Der Vortrag soll einen Überblick zu Ideologien, Strukturen und Aktivitäten der neonazistischen Rechten in Ostbayern geben. Mit welchen Themen treten diese in die Öffentlichkeit, was sind ihre Argumente? Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Der Referent Jan Nowak recherchiert seit Jahren zu Neonazismus und der extremen Rechten in Bayern. Seine dabei gewonnenen Erkenntnisse teilt er als Autor und in der Bildungsarbeit mit Interessierten.
Mitveranstalter: Elternbeirat des AGW, KEB-Neustadt-Weiden, Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Oberpfalz/Niederbayern im Beratungsnetzwerk Bayern gegen Rechtsextremismus.

Montag, 24.03.2014, 19 Uhr, Augustinus-Gymnasium Weiden (Mensa), Eintritt ist frei.

Einlassvorbehalt/Versammlungsausschluss
Die Veranstalter behalten sich gem. § 6 VersG i.V.m. Art. 10 BayVersG vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Organisationen angehören oder der extremen rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische oder nationalistische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren.




Beteiligung an der 1. Weidener Freiwiligen-Messe am 5. April 2014


Arbeit und Leben Bayern bemüht sich seit einiger Zeit, eine Freiwilligen-Agentur für Weiden aufzubauen, um Vereine und Einrichtungen mit Freiwilligen zu verbinden und auf die Vielfalt und Attraktivität des freiwilligen Engagements in der Region aufmerksam zu machen.

In Kooperation mit der Stadt Weiden wird am Samstag, den 5. April 2014 von 10 bis 17 Uhr in der Max-Reger-Halle (Gustav-von-Schlör-Saal) eine Freiwilligen-Messe für Weiden organisiert. Als Schirmherr wirkt Herr Oberbürgermeister Seggewiß. Bei der Freiwilligen-Messe können Sie sich und Ihre Einrichtung mit einem Informationsstand den potentiellen Ehrenamtlichen präsentieren. Ihre Einrichtung und die Tätigkeiten, für die Sie Freiwillige suchen, werden in einem umfassenden Programmheft vorgestellt. Wenn Sie zum Messe-Termin nicht dabei sein können oder möchten, ist es auch möglich, Ihre Einrichtung lediglich im Programmheft aufzuführen.

Wenn Sie Interesse daran haben, an der Freiwilligen-Messe vertreten zu sein oder in das Programmheft aufgenommen zu werden, dann melden Sie sich bitte bis 7. März 2014 an.

Dazu hat Arbeit und Leben ein Rückmeldungsformular für Sie vorbereitet. Alle weiteren Informationen erhalten Sie dann auf elektronischem Weg. Bitte merken sie sich den 12.03.2014 um 18 Uhr für ein weiteres Vorbereitungstreffen in der Max-Reger-Halle (Gustav-von-Schlör-Saal) bereits vor.




Bunt sein! Wochen der Toleranz in Weiden


Gemeinsam mit verschiedenen Organisationen und Vereinen der Stadt Weiden wird über das Förderprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" ein viermonatiges Programm auf die Beine gestellt, um in Weiden etwas für Toleranz und Gleichheit zu tun.

Ab dem 7. Februar, übrigens dem Tag an dem in Sotschi die Olympischen Winterspiele beginnen, wird PLATO ein Zeichen gegen Intoleranz und Homophobie setzen.

Anderssein ist ganz normal - Natürlich können wir nicht die ganze Welt verbessern.
Aber hier vor Ort werden wir für mehr Verständnis und Akzeptanz sorgen. Machen Sie mit und besuchen Sie die Veranstaltungen der "Wochen der Toleranz und gegen Homophobie"!

Folgende Veranstaltungen sind geplant:

"Hab mich lieb" - Tabu liebt Toleranz.
Das Theaterstück zeigt u.a., wie Eifersucht Liebe zerstören kann. Für Jugendliche ab 13 Jahren.
Wo: Jugendzentrum Weiden, Frühlingsstraße 1
Wann: 18./19. Februar jeweils um 9 Uhr und 11 Uhr

TUBBE - das sind die Bassistin Steffi Jakobs und der Produzent Klaus Scheuermann.
Sie bringen die Republik zum Tanzen....
Juri & Jiri Buffkacovic Orkesta - eine 10-köpfige Truppe mischt osteuropäische Musik mit den Beats, die die Welt regieren.
Ape Socks - sie bringen Selbstgestricktes und Coversongs mit auf die Bühne.
Wo: Jugendzentrum Weiden, Frühlingsstraße 1
Wann: 22. Februar, Einlass 20 Uhr

"Sei so wie du bist" - Poesie auf den Punkt.
Reden ist Silber, "slammin" ist Gold: Komprimierte Texte, Gedichte - beim Poetry Slam bringen die Teilnehmen die Poesie auf den Punkt. Mitmachen kann jeder, der etwas zu sagen hat.
Wo: Schülercafe Scout Weiden, Bürgermeister-Prechtl-Str. 48
Wann: 14. März, 20 Uhr.
Um vorherige Anmeldung im Schülercafe wird gebeten.

Outing an Schulen - Für Lehrer und Pädagogen
Wie begleite ich Jugendliche bei ihrem Coming Out? Wie beuge ich Homophobie an Schulen vor?
Die Fortbildung richtet sich an Lehrer, Erzieher und Jugendarbeiter. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wo: Jugendzentrum Weiden, Frühlingstr. 1
Wann: 24. März, Beginn 15 Uhr

"Blau ist eine warme Farbe" - ein Film über lesbische Liebe.
Der Regisseur Kechiche hat es geschafft, eine universelle Liebesgeschichte auf die Leinwand zu bringen.
Wo: Neue Welt Kino Weiden, Fichtestraße 6
Wann: 2. und 9. April jeweils um 19.30 Uhr

weißblau queer gestreift - Kunst und Literatur für Toleranz und Vielfalt
Die Künstlerinnen Gisela Weinhändler und Monika Veth zeigen verschiedene Bilder zum Thema "Toleranz und Vielfalt", die Autorin Sabine Brandl liest bei der Vernissage aus ihren beiden lesbischen Romanen.
Wo: Unterer Markt 11 (ehemaliger Kinderladen)
Wann: Ausstellungseröffnung: 4 April, 19 Uhr, Beginn der Lesung: 20 Uhr
Ausstellung am 5. April von 10-18 Uhr und am 6. April von 10-14 Uhr geöffnet

"Jagdszenen aus Niederbayern" - Ein Film der in die 60er Jahre blickt.
Der Film erzählt von Abram der in einem kleinen Ort seine Homosexualität leben will. Und von den Reaktionen einer stockkonservativen und intoleranten Dorfgemeinde.
Wo: Kunstverein Weiden, Ledererstraße 6
Wann: 30. April, Beginn 19.30 Uhr

Regenbogen-Tunier - Fußball für alle
Organisiert wird ein Fußballtunier von den Jungsozialisten und der Sozialistischen Jugend Deutschland. Mitmachen können Hobby- und Schulmannschaften, Freizeitkicker und alle, die Spaß am Spiel haben.
Anmeldung erfolgt am Spieltag ab 13.30 Uhr, direkt vor Ort. Spielbeginn ist 14.00 Uhr.
Wo: Fußballplatz am Jugendzentrum Weiden
Wann: 3. Mai, Beginn 14 Uhr

Christopher Street Day - gegen Schwarz-Weiß-Denken hilft Farbe.
Wir erklären den Platz vor dem Schüler-Cafe zur Partyarea und feiern den CSD bei chilliger Musik von verschiedenen DJs und stellen dabei alle Signale auf BUNT.
Gemeinsam gestalten wir ein Kunstwerk und setzen ein Zeichen für Toleranz und gegen Homophobie.
Wo: Schüler-Cafe Scout Weiden, Bürgermeister-Prechtl-Str. 48
Wann: 10. Mai, Beginn 16 Uhr


Weitere Informationen finden Sie im auf dem Flyer zur Veranstaltung.




Einladung zur Vorbereitung einer Freiwilligen-Messe für Weiden


Wir möchten auf die Aktion von "Arbeit und Leben Bayern", der Schaffung einer Freiwilligen-Agentur für Weiden, hinweisen. Sie soll dabei helfen, Vereine und Einrichtungen mit Freiwilligen zu verbinden und auf die Vielfalt und Attraktivität des freiwilligen Engagements in Region aufmerksam zu machen.

Um dem Vorhaben einen kräftigen Schub zu geben, wird in Kooperation mit der Stadt Weiden am Samstag, den 5. April 2014 von 10:00 bis 17:00 Uhr in der Max-Reger-Halle (Gustav-von-Schlör-Saal) eine Freiwilligen-Messe für Weiden organisiert.

Als Startpunkt für die Vorbereitung der Freiwilligen-Messe laden wir Sie am Mittwoch, den 5. Februar 2014 um 19:00 Uhr in der Max-Reger-Halle (Gustav-von-Schlör-Saal) zu einem Informationsabend ganz herzlich ein. Ziele sind, die Freiwilligen-Messe kurz vorzustellen, neue Ideen zur Gestaltung der Freiwilligen-Messe einzubringen, die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen zu fördern und einen fachlichen Austausch zur Freiwilligen-Koordination anzubieten. Dazu wird auch die Leiterin des Jugendamtes der Stadt Weiden, Frau Bärbel Otto einen kurzen Vortrag über die Neuerungen durch § 72 a des KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetzes) mit dem erweiterten polizeilichen Führungszeugnis halten.

Wenn Sie sich an die Vorbereitung der Weidener Freiwilligen Messe beteiligen möchten, senden Sie bitte dieses Formular bis zum 27.01.2014 per Post, Fax (0961-634577-12) oder E-Mail ( bildung@bayern.arbeitundleben.de ) an Arbeit und Leben Bayern.




Dies war das Anne-Frank-Feature des Landestheaters Oberpfalz im Weidener JuZ


Heute möchten wir Ihnen das Video zum Anne-Frank-Feature des Landestheaters Oberpfalz im Weidener JuZ präsentieren. Diese überaus gelungene Aufführung, in der das Publikum mit einbezogen wurde, bildet den Abschluss der Veranstaltungsreihe zudr Anne-Frank-Ausstellung.




Gang durch die Veranstaltungen des Anne-Frank-Rahmenprogramms


Ein Monat voller Emotionen, Informationen, Erkenntnissen und Unterhaltung liegen hinter uns. Gerne präsentieren wir euch heute einen Gang durch die Veranstaltungen des Anne-Frank-Rahmenprogramms und lassen es so Revue passieren. Wir bedanken uns noch einmal bei den vielen Personen, die mit Ihrem Eifer dies ermöglichten.




Vortrag von Thomas Witzgall beim Bündnistreffen von Weiden ist bunt.


Im Oktober traf sich wieder das Bündnis Weiden ist bunt. Gesprochen wurde über die Aktivitäten wie die Anne-Frank-Ausstellung mit dem Rahmenprogramm. Der Referent Thomas Witzgall referierte über Rechtsextremismus in Bayern und der Oberpfalz. Hier können Sie sich einen Zeitungsbericht herunterladen.




Weiterbildung „HandlungsKOMPETENZ“ zum Thema Rechtsextremismus


Wir möchten Sie auf die Weiterbildung „HandlungsKOMPETENZ“ aufmerksam machen. Zielgruppe sind Sozialarbeiter und Pädagogen (z.B. Schulsozialarbeiter), die mit rechtsextrem orientierten oder gefährdenden Jugendlichen arbeiten. In der Weiterbildung sollen sowohl das handlungsrelevante Fachwissen zu Rechtsextremismus vertieft als auch praxisnahe Handlungskompetenz erworben werden.

Umfang/Dauer
• Drei Module á zwei Tage (14 Zeitstunden pro Modul)
• Zwei individuelle Coaching-Termine á eine Stunde und Abschlusskolloquium zur schriftlichen Darstellung eines Betreuungsfalls (ca. fünf DIN-A4-Seiten) im Rahmen des letzten Moduls
• ein Nachbereitungstag zum Bildungscontrolling

Termine
Modul 1: 28.11.2013 – 29.11.2013
Modul 2: 16.01.2014 – 17.01.2014
Modul 3: 13.02.2014 – 14.02.2014
Nachbereitungstag: 11.04.2014

Die Weiterbildung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ gefördert.

Einen Flyer mit weiteren Informationen können Sie hier herunterladen.




'Im Netzwerk liegt die Kraft' - Kriterien für die Zusammenarbeit gegen Rechtsextremismus


6. Dezember 2013, 10.30 Uhr – 7. Dezember 2013, 13 Uhr

Veranstaltungsort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin
Evangelische Akademien in Deutschland in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, der Fachhochschule Düsseldorf und der Evangelischen Akademie zu Berlin

In jedem Bundesland gibt es Orte rechtsextremer Aktivität. Wo Neonazis auftreten, organisiert sich zivilgesellschaftlicher Widerstand. Dafür existieren quer durchs Land unterschiedliche Bedingungen und verschiedene Koalitionen. Freiwillige und von öffentlichen Akteuren initiierte Netzwerke bilden sich.

Im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung wir Bilanz gezogen, nach Bedingungen für Erfolg gefragt und strittige Themen diskutiert. Zu diesem Erfahrungsaustausch sind Engagierte aus Initiativen gegen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit herzlich eingeladen.

Der Tagungsbeitrag liegt inklusive Übernachtung im Doppelzimmer und Verpflegung bei 20,00 Euro. Sofern die Reisekosten nicht über Ihre Initiative abgerechnet werden können, werden die Aufwendungen auf Antrag erstattet. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie vom Veranstalter eine Teilnahmezusage erhalten haben.

Das vorläufige Programm ist abrufbar unter:
www.evangelische-akademien.de
www.bpb.de
http://www.eaberlin.de/programm_detail.php?vstg_id=10143&archiv=0#programm

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter:
Evangelische Akademie zu Berlin, z.Hd. Frau Kerstin Koschinski, Charlottenstraße 53/54, 10117 Berlin oder koschinski@eaberlin.de, Tel: (030) 203 55 - 515




Videoeindruck zur Anne-Frank-Ausstellung im Weidener Rathaus





Anne-Frank-Ausstellung in Weiden nun eröffnet. Vorfreude auf ein umfangreiches Rahmenprogramm


Es ist soweit. Die Anne-Frank-Ausstellung im Neuen Rathaus von Weiden ist eröffnet. Impressionen des Abends finden Sie hier. Weiter können Sie sich auf ein umfangreiches Begleitprogramm freuen. Auf dieser Seite lesen Sie mehr.





Wir möchten Sie auf zwei interessante Veranstaltungen des "Freundeskreis Israel in Regensburg und Ostbayern e.V." hinweisen:

Gespräch mit Holocaust-Überlebenden Pavel Hofmann am Donnerstag, 10.10.2013 um 15 Uhr an der Universität Regensburg

Vortrag Carmen Matussek: "Friedenshindernisse Israels Verhandlungspartner und was sie nicht auf Englisch sagen."
am Donnerstag, 31.10.2013 ebenfalls an der Universität Regensburg.




Eilmeldung: Solidarisch mit Amberg. NDP-Kundgebung rote Karte zeigen.


Sehr kurzfristig erreicht unser Bündnis die Nachricht von einer NPD-Kundgebung am Samstag, 07.09.13, in Amberg. Die IG Metall Jugend Amberg versucht zurzeit möglichst viele Menschen zu erreichen, um den Nazis die rote Karte zu zeigen. Gerne geben wir deshalb deren Aufruf weiter und bitten alle Mitglieder unseres Aktionsbündnisses, nach Möglichkeit morgen unserer Nachbarstadt unsere Solidarität zu zeigen!
Der Kundgebungsort ist der Platz vor der Spitalkirche (gegenüber Forum) in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr.

Weitere Infos finden Sie hier:
https://www.facebook.com/IgMetallJugendAmberg?fref=ts




Seminar: Anne Frank in der pädagogischen Praxis


Dieses Seminar ist ein Baustein im Rahmen des Ausstellungsprojekts "Anne Frank - eine Geschichte für heute". Es widmet sich der Frage: Wie kann die Beschäftigung mit der Lebensgeschichte Anne Franks den Unterricht oder die Jugendarbeit bereichern?

Arbeit und Leben Bayern bietet in Kooperation mit der GEW Oberpfalz und dem Anne Frank Zentrum ein Tagesseminar mit folgenden Zielen an:
- den Unterricht zum Thema Nationalsozialismus überdenken und interessant gestalten
- aufspüren, was an Anne Franks Geschichte für heutige Jugendliche interessant ist
- für aktuelle Erscheinungsformen von Diskriminierung und Rassismus sensibilisieren und zu demokratischem Verhalten und Respekt ermutigen.

Anmeldung bis 30.08.2013. Weitere Informationen auf diesem Flyer




Ein bunter Haufen ...


Am 8. September 2013 von 14.00 - 21.00 Uhr wird es bunt am neuen Weidener Festplatz. Das Farbfreude Fest kommt nach Weiden. In Indien wird es Holi-Fest genannt.

Ziel ist es, die Menschen um sich herum mit verschiedenfarbigen Farbpulver zu bewerfen. So entstehen bunte wirbelnde Staubwolken. Als Beiprogramm gibt es ein breites musikalisches Angebot. 1€ je Ticket wird für wohltätige Zwecke gespendet.

Aus Sicherheits-, Umwelt- und Gesundheitsgründen darf kein eigenes Farbpulver mitgebracht werden. Es wird dringend ein Mund- bzw. Augenschutz empfohlen! Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen. (Foto: Farbfest Weiden)

Flyer zum Farbfreude Fest Weiden




Bunt und frei! Tandaradei!


Unter diesem Motto sieht das Weidener Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ seine öffentliche Versammlung: am Donnerstag, den 18. Juli von 15.00 - 18.00 Uhr unter den Bäumen auf dem Unteren Markt in Weiden.

Grund: Wir wollen einfach öffentlich zeigen, dass wir nichts von dem halten, was die NPD zeitgleich als Motto auf dem Oberen Markt verkündet: “ Frei statt bunt“

Die NPD will auf ihrer Bayerntour Reklame für sich machen und um Unterstützungsunterschriften werben, damit sie zu den Wahlen zugelassen wird. Ein letztes Gefecht! Eine DEMO der Verzweiflung von Verlierern, die schon der Agonie nahe sind! Denn die Oberbayern und die Unterfranken haben NEIN gesagt: die erforderliche Zahl an Unterschriften kam dort nicht zusammen.

Die NPD wirbt mit Themen, die sowieso schon öffentlich diskutiert werden, sie sieht sich aber „als einzige Alternative“. Aber ihre sattsam bekannten braunen Forderungen haben ihre Anhänger mit im Gepäck: nationalistisch, rassistisch, völkisch: „Ausländer raus! Wir oder Scharia! Deutschland den Deutschen!“

Setzen wir dagegen: mit Musik, mit Trommeln und mit extra viel Bunt! Zeigen wir Farbe! Mit bunter Kleidung, mit farbigen Tüchern, und vor allem mit farbenfrohen Schirmen!
Schützen wir uns Weidener vor braunem Gefasel!

Medienstimmen:
OTV Bericht vom 18.07.2013
Artikel von Radio Ramasuri vom 19.07.2013




72-Stunden-Aktion des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend)


72 Stunden Aktion

Weiden ist auch deshalb bunt und vielfältig, weil eine lebendige Vereinslandschaft entscheidend zur hohen Lebensqualität in unserer Stadt beiträgt. Die Jugendverbänden spielen hierbei eine besonders wichtige Rolle, wenn sie Kinder und Jugendliche für eine demokratische Gesellschaft in Freiheit und Wohlstand gewinnen.

Aus diesem Grund möchten wir Sie auf die „72-Stunden-Aktion“ des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) hinweisen, die in der Zeit vom 13.06.-16.06.13 veranstaltet wird. Ihre Ziele sind:

- Spaß und Sinn verbinden
- Gesellschaft gestalten
- Menschen ins Rampenlicht bringen
- Kontakte knüpfen
- Lernfelder außerhalb der Schule schaffen
- u.v.a.m.

Anmelden können sich Gruppen aus Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; die Altersspanne liegt idealerweise zwischen 6 und 27 Jahren. Die Gruppengröße entscheidet jede Gruppe selbst, nach oben ist die Grenze offen. Jede Gruppe muss aus Gründen der Aufsichtspflicht eine/-n Aktionsgruppenleiter/-in haben, die/der mindestens 18 Jahre alt ist.

Auch wenn die 72-Stunden-Aktion eine Aktion der katholischen Jugendverbände ist – teilnehmen können alle Gruppen, die Lust auf diese große Sozialaktion haben.

Weiter Infos und Anmeldung finden sich hier:

www.72stunden.de

Facebook Fanpage zur 72-Stunden-Aktion

You Tube




Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz am 16. April 2013


Wir für Demokratie

Am Dienstag den 16. April 2013 findet der Aktionstag "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" statt. Verschiedenste Veranstaltungen werden von 14 - 20 Uhr am Oberen Markt, am Alten Rathaus, im Kulturzentrum Hans Bauer, der Regionalbibliothek und dem Schülercafé Scout abgehalten. Hier finden Sie den Flyer.




2013: Auszeichnung für Bündnis „Weiden ist bunt“ - 2000 € Preisgeld im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“


Preis BfTD

344 Vereine und Initiativen sind im Jahr 2012 dem Aufruf des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)“ gefolgt und haben sich im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ beworben. Die eingegangenen Bewerbungen wurden durch die Geschäftsstelle des BfDT ausgewertet und als fachlicher Vorschlag dem Beirat des BfDT zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Der Beirat hat seine Entscheidung getroffen. Insgesamt 67 PreisträgerInnen werden mit Preisgeldern zwischen 2.000 Euro und 5.000 Euro prämiert. In offiziellen Preisverleihungen, die in Kooperation mit Städten und Gemeinden im Jahr 2013 in ganz Deutschland stattfinden, werden die Preisträger geehrt und ausgezeichnet.

Das „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT)“ wurde am 23. Mai 2000 durch die Bundesministerien des Inneren und der Justiz gegründet.
Ziel dieses Bündnisses ist es, das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar zu machen und möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Einsatz für unsere Demokratie zu ermutigen und anzuregen.




Gedanken zum Thema Toleranz...


Mahnmal Konrad-Andenauer-Anlage

Diese machte sich Pfarrer Peter Peischl aus Vohenstrauß in seiner Ansprache am Mahnmal für die ermordeten Weidener jüdischen Bürger anlässlich der Gedenkfeier in der Konrad-Adenauer-Anlage am 11.11.2012:

...Unsere Aktionen „Nazis raus!“ oder wie sie heißen - sie lehnen oft „die anderen da“ ab:

„Raus! Mit denen wollen wir nichts zu tun haben.“

Äh, wie hieß das 1938?

Wenn wir nicht aufpassen, laufen wir damit in eine Falle. Person und Werk sind zu trennen: Einem, der - nach meiner Meinung - die falschen Ziele hat, kann und darf man nicht absprechen, ein Mensch zu sein. Und der ist - nach biblischer Überzeugung - Gottes Geschöpf. Herkunft, Religion - der andere Mensch ist und bleibt Mensch. Da gilt es auch für uns aufzupassen. Nicht nur an den Synagogen...




Rock für Menschenrechte im Salute Club Rothenstadt


Am Sonntag, den 09.12.2012 gibt es um 19.00 Uhr Rock für Menschenrechte im Salute Rothenstadt. Mit dabei sind The Flux, ZOE, King Size Combos und weitere Bands. Weitere Infos im Veranstaltungsbereich.




Interreligiöser Kalender 2013


Interkultureller Kalender der jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden Weidens für das Jahr 2013. Jetzt erhältlich für €3,00 Schutzgebühr in allen Weidener Buchhandlungen, im Café Mitte, bei „Die Initiative e.V.“, allen Pfarreien und bei der jüdischen Gemeinde.




Sprecherratswahl beim Bündnistreffen


Sprecherratswahl
Der neue und alte Sprecherrat des Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“ nach seiner Wahl in der Versammlung von Dienstag, 27.11.2012.

Von links nach rechts:

Andreas W. Klier, geschäftsführendes Mitglied
Pamela Widmann, Stadtjugendring Weiden
Veit Wagner, Sprecher des Bündnisses
Peter Hofmann, DGB
Brigitta Schultz, HPZ Regenbogenwerkstatt
Tanja Koller, Kolping Bildungszentrum Nordostbayern

(Foto von Alexandra Lewerenz)




Zwischen Windelwickeln und Straßenkampf – Mädchen und Frauen in der rechten Szene


Zwischen Windelnwechseln und Straßenkampf

Am Donnerstag, 22.11.2012 um 19.00 Uhr in der Regionalbibliothek Weiden, Saal mit Frau Ellen Esen, Politikwissenschaftlerin und Pädagogin, Referentin in der politischen Jugend und Erwachsenenbildung.

Schon lange wirken Frauen und Mädchen in den verschiedenen Spektren des rechtsextremen Milieus mit. Neu ist allerdings, dass sie mehr und mehr als politische Akteurinnen in den Vordergrund treten. Dies wird von rechten Parteistrategen auch explizit gefördert. Man hat erkannt, dass Frauen eine wichtige Rolle als Türöffnerinnen auf den Weg in die Mitte der Gesellschaft spielen.
Kaum ein Event der rechten Szene kommt heute ohne spezielles Begleitprogramm für Kinder und Jugendliche aus. Solche Feste und die steigende Präsenz von Frauen verleihen der rassistischen Ideologie einen freundlichen Anstrich. Sie dienen der Rekrutierung neuer AnhängerInnen und sollen das angeschlagene Image der Rechtsextremen aufpolieren. mehr




Ich bin da in so ein Projekt ´reingeschlittert... TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN heißt es.


Toleranz
Anastasia Poscharsky-Ziegler über das Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ in Weiden:

Ich bin da in so ein Projekt ´reingeschlittert...
"TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" heißt es.


Das Bundesfamilieninisterium will mit dieser Fördermaßnahme in ausgewählten Städten, die sich erfolgreich beworben haben, Kinder und Jugendliche für Demokratie, Toleranz und Fremdenfreundlichkeit stärken. Mir wurde die Öffentlichkeitsarbeit übergeben und auf einmal gehörte ich dazu...

Nun nach dem ersten von zwei Förderjahren werden Bürger unserer Stadt sagen "Wir haben es ja gewusst: Das Programm hat nichts gebracht! Das ist alles nur Steuergeldverschwendung!"

Es ist auch wirklich nicht leicht zu sagen, was sich nun dramatisch verändert hat. Ist denn überhaupt etwas passiert?

- Schon vier Schulen unserer Stadt haben sich dazu verpflichtet das Thema Ausgrenzung offensiv anzugehen, anzusprechen, mit den SchülerInnen Strategien einzuüben um schlimme Auswüchse zu verhindern

- LehrerInnen und ErzieherInnen lernen in fünf ganztägigen Workshops sich aktiv einzusetzen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung.

- Einheimische und Zuwanderer beschäftigen sich in intensiven Gesprächen mit gesellschaftlichen Themen wie Gleichberechtigung, Lebensentwürfen und Religion

- Ein Kinder- und Jugendsporttag brachte Menschen über innere Distanzen hinweg zusammen.

- Die Nachmittagsbetreuung einer Schule setzt sich in fünf Arbeitsgruppen für einen toleranteren Umgang ein, Gymnasiasten arbeiten in intensiver Recherche an einem "Weißbuch Integration" mit nützlichen Hinweisen für Zuwanderer in unserer Stadt

- Sozialpädagogen besuchen eine Fachtagung um mit Behinderten das heikle Thema "Euthanasie im Dritten Reich" sensibel zu behandeln.

- Zehn Überlebende des Holocaust begegnen als Zeitzeugen den Schülern unserer Stadt und erzählen vom dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte.
Das sind nur einige der laufenden 18 Projekte...


Und was mache ich dabei so?

Als Mittfündzigerin gehe ich plötzlich ins Jugendzentrum. Ich spiele nach mehr als vierzig Jahren wieder Flöte. Ich halte mich regelmäßig in dem Stadtteil auf, den ich bisher peinlich gemieden hatte. Ich habe neue Kontakte und Freunde, führe Gespräche über andere Themen als früher. Ich schreibe statt Theaterkritiken jetzt Stücke für ein Kinderpuppentheater. Ich überlege pausenlos, was Demokratie im Alltag bedeuten kann...und komme zu Ergebnissen.

Meine Integrationsgruppe sitzt nicht mehr wie früher isoliert im Hinterzimmer, sondern bricht auf zu neuen Partnern und Orten, vernetzt sich, wird lebendiger und erarbeitet sich ungeahnte Möglichkeiten. Neue Gesichter sind unter den bekannten zu sehen...

Natürlich war ich eine Demokratin. Damit meine ich, dass ich nie eine Wahl versäumt habe, im Fall der Fälle Briefwahlunterlagen anforderte, diese fristgerecht ausfüllte und absandte.
Aber bin ich deshalb allein schon demokratisch? Kann ich denn wirklich einer konträren Meinung zuhören, kann ich sie gelten lassen? Kann ich debattieren, mit meiner Meinung unterliegen und die Meinung der Mehrheit aktiv mittragen?

Ist es nicht viel bequemer jemanden mit geschickten Formulierungen mal schnell zu überfahren und sich durchzusetzen? Ist es nicht angenehmer und schneller, wenn es nach dem eigenen Kopf geht als mit anderen zu argumentieren - auf der mühsamen Suche nach dem besten Weg für alle ?

Tolerant war ich auch. Bestimmt doch! Polyglott, mit Freunden aus aller Herren Länder.

Aber reicht das?

Bin ich wirklich fähig Menschen anderer Kulturen an meinem Lebensumfeld gleichberechtigt partizipieren zu lassen? Sie nicht nur im günstigsten Fall gönnerhaft zu dulden? Mich nicht ihrer Exotik zu bedienen und mich zu schmücken? Mag ich Menschen anderer Kultur, Religion und Sprache auch als Nachbarn und Kollegen haben - ja, eventuell sogar als Schwiegersohn, als Vater meiner Enkel ? Hm.

Einige werden sagen "Es tut sich da rein gar nichts!"

Ich sehe das etwas anders.....denn ich bin in dieses Projekt hineingeschlittert...

Fest steht: das Projekt verändert mich.

Anastasia Poscharsky-Ziegler




Festival of Colors - Die Welt ist bunt.





Europa-Berufsschule Weiden bewirbt sich um das Label 'Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage'



Wir gratulieren der Berufsschule zur erfolgreichen Bewerbung um das Label "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"! Einen Zeitungsartikel finden Sie in unserem Pressespiegel.




„Früher dachte ich, ich sei ein Held. Heute muss ich sagen: ich war ein A…loch.“



Manuel Bauer schaffte es aus dem Teufelskreis der rechten Szene auszubrechen. Am 12. Juli 2012 erzählte der Ex-Neonazi über seine Vergangenheit, die Gefahren der rechten Szene und seinen geglückten Weg in ein neues gewaltfreies Leben. Unter diesem Link können Sie den ganzen Artikel lesen. (Foto: Fehlner)




Kommende Veranstaltungen in der Weidener Regionalbibliothek


Regionalbibliothek Weiden Veranstaltungen

Folgende Veranstaltungen sind in den nächsten Monaten in der Regionalbibliothek Weiden zu sehen:

Mittwoch, 26. September 2012 - 20 Uhr
Kinder der Verlierer - Erinnerungen einer Generation

Mittwoch, 07. November 2012 - 19.30 Uhr
Meine Sprache wohnt woanders - Lesung mit Lea Fleischmann

Freitag, 23. November 2012 bis Samstag, 15. Dezember 2012
Ausstellung: Opfer rechter Gewalt

Mehr Informationen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.




Ausstellung der Hans-Scholl-Realschule online: „Das Konzentrationslager Flossenbürg – Die SS als Wirtschaftsunternehmen“


Das KZ Flossenbürg - Die SS als Wirtschaftsunternehmen

Die Ausstellung der Hans-Scholl-Realschule basiert auf den Ausstellungen der Gedenkstätte Flossenbürg und war nur mit deren Einwilligung und Hilfestellung möglich. Sie zeigt das System, in dem Zwangsarbeiter an Firmen verliehen wurden und die Häftlinge, die diese Zwangsarbeit ausführten.

Wer sich für die Ausstellung interessiert, kann diese auf der Homepage der Schule im Internet betrachten unter www.hans-scholl-rs.de.




Freunde zu Gast beim Förderverein für die KZ-Gedenkstätte


Freunde zu Gast beim Förderverein
Ein denkwürdiger Tag. Am 20.07.2012 jährt sich zum 68 Mal der Attentatsversuch vom 20. Juli 1944 auf Hitler. Eine Reihe führender Mitglieder aus dem militärischen Widerstand wurde am 09. April 1945 von den Nazis im KZ Flossenbürg ermordet. Opfer, die den Terror überlebten, kommen, und das ebenfalls heute, zurück - als Freunde. Ihnen zu Ehren gibt es bei dem Überlebendentreffen am Abend einen Empfang des Fördervereins für die KZ-Gedenkstätte. Hier können Sie den Bericht der Lokalzeitung nachlesen.




Hotel Europa – ein Heim für Asylbewerber? Schrecken oder Aufgabe?


Header Hotel Europa

Ob nun die Stadt als Besitzer an die Regierung vermietet oder ein anderer...

unser Anliegen ist folgendes:

Wir sind uns bewusst, dass eine weitere Asylbewerberunterkunft auch weitere Belastungen bringen wird, im städtischen Haushalt bestimmt, für die unmittelbare Nachbarschaft eventuell.

Aber haben wir nicht in Weiden auch positive Erfahrungen damit gemacht und sind auf einem guten Weg des Miteinanders? Ist es nicht ruhig ums bisherige „Heim (?!)“ geworden? Helfen nicht die Asylbewerber auch auf vielfältige Weise mit in der Stadt (Gärtnerei, Friedhof etc.) und verhalten sich unauffällig?

Wir denken aber, dass wir uns hüten sollten vor Panikmache und vor einem gefährlichen Zungenschlag. Nicht ohne bewusste Bekundung ihrer Einstellung haben viele in dieser Stadt das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ unterstützt und die Weidener Menschenrechts- und Demokratieerklärung unterzeichnet : „...Wir treten entschieden ein für die Respektierung der Menschenrechte und den Schutz der demokratischen Grundprinzipien. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in unserem Land friedlich und in wechselseitigem Respekt voreinander zusammenleben können...“.

Wir sprechen von „Weiden ist bunt“, vom „Ort der Vielfalt“, wir reden von Toleranz und Mitmenschlichkeit. Flüchtlinge sind Menschen, die nicht geflohen wären, wenn sie zu Hause so hätten leben können wie die meisten von uns: Kriege, Revolutionen, Hunger, Not und Leid sind die Fluchtmotive. Wer mit ihnen spricht, hört viel davon.

Die Zahl der Asylbewerber steigt, die Regierungen in München und in den Bezirken suchen dringend nach neuen Unterkünften. Gilt auch hier das Motto: „Wir haben nichts gegen Flüchtlinge, aber bitte nicht bei uns!“ ?

Für die Stadt Weiden und ihre Menschen würde es einen Gewinn an Ansehen bedeuten, wenn sie mehrheitlich sagten: „Ja, wir nehmen die Aufgabe an, Flüchtlinge sollen hier menschliche Bedingungen finden, bis ihre Sachlage geklärt ist. Und die Nachbarschaft und ihre Ängste verlieren wir nicht aus den Augen. Wir wollen sie ernst nehmen und uns um sie kümmern.“

Wer aber Vorwürfe schürt und Ängste übertreibt, arbeitet nur denen in die Hände, die rechte Gedanken und Haltungen weiter verbreiten: jene Hetzer, die vor Ausländern warnen, als seien sie Schmarotzer, Untermenschen, Verbrecher.

Das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ hat sich von Anfang an eingesetzt für eine starke Demokratie, die komplex denkt und bei allen Schwierigkeiten menschlich-pragmatisch reagiert.

Weiden, 25.5. 2012

Für den Sprecherrat des Aktionsbündnisses „Weiden ist bunt“

Veit Wagner
Andreas W. Klier
Josef Bock




Multimediale Lesung von Leonhard F. Seidl: Mutterkorn


Mutterkorn kostenlose Lesung

Multimediale Lesung von Leonhard F. Seidl

11. Mai 2012 um 20.00 Uhr

Buchhandlung Stangl&Taubald.

Seidl liest aus seinem Debütroman „Mutterkorn“, der 2011 im Verlag „Kulturmaschinen“ erschien. Seidl ist freier Autor und Journalist. Er doziert darüber hinaus an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg „kreatives Schreiben“. Er hat Erfahrungen in der Arbeit mit Straffälligen und engagiert sich im Nürnberger Raum gegen Rechtsextremismus. Der Eintritt zur Lesung ist kostenlos!

Das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ hat die Lesung in Kooperation mit der Buchhandlung Stangl&Taubald organisiert und wird dabei vom Oberbürgermeister Kurt Seggewiß unterstützt.

Wir freuen uns auf ihren Besuch.


Pressestimmen
Leonhard F. Seidl „Mutterkorn“

"Leonhard F. Seidls Lesung war ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus. Sie rüttelte aus der Schockstarre auf, in die man angesichts neonazistischer Gewalt schnell fallen kann. Und sie ermunterte, sich zu engagieren…
In seinem Roman „Mutterkorn“ (schaut er) genau hin, (schreibt) schnörkellos und treffend, weil er Szenen entwirft, in denen latente Gewalt spürbar wird … Seidls Roman ist mit gut 160 Seiten kurz genug, um eine gute Schullektüre zu sein, und lang genug, um brisante Themen anzureißen."
Fränkische Landeszeitung, 27.4.2012, LeseLust in Ansbach

„Leonhard F. Seidl (zeigt) etwas von dem Chaos, das unter der glatten, auf Hochglanz polierten Oberfläche unseres Alltags brodelt … Er vermittelt eine Ahnung von der Existenz einer Parallelwelt, in der Angst, Hilf- und Perspektivlosigkeit, aber auch heillose Wut die Menschen beherrschen. Das ist das Milieu, in dem dumpfer Rassismus und faschistoide Gewalt gedeihen. Seidl glaubt an Alternativen. Er wirbt mit seinem Buch um Verständnis für alle, die … aus jenem Dunkel heraus wollen.“
Nürnberger Nachrichten 11.8.2011




Weiden ist bunt - Weiden läuft bunt


Weiden läuft bunt.

Auch 2012 zum 1. Mai laufen die Sportler der Kliniken Nordoberpfalz unter dem Banner von "Weiden ist bunt". Diesmal geht es aber nicht mit einer ganzen Sammlung von Unterschriften nach Berlin, sondern nach Regensburg.
Dabei wird nicht nur gelaufen, sondern auch Fahrrad gefahren.

Die Sportler machen damit aufs Neue deutlich, dass sie hinter dem Aktionbündnis "Weiden ist bunt" und seiner Weidener Menschenrechts- und Demokratieerklärung stehen.

Die Sportler erbringen damit den Beweis, dass es viele Möglichkeiten gibt, um für Vielfalt, Freiheit, Toleranz und Demokratie einzustehen und Gesicht zu zeigen.

Start ist um 6.00 Uhr an den Kliniken Nordoberpfalz in Weiden.




Veranstaltungen zum 1. Mai 2012


01. Mai Veranstaltungen 2012

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

die Neonazis mobilisieren für den 1. Mai in Hof und versuchen, den Tag der Arbeit für ihre rassistische und ausgrenzende Ideologie zu instrumentalisieren.

Ich möchte in Erinnerung rufen, wie unsere Stadt im Februar 2009 plötzlich von einer Nazihorde heimgesucht wurde. Damals haben tausende von Bürgerinnen und Bürgern aus Weiden und Umgebung den Demokratiefeinden deutlich gemacht, dass für sie hier kein Platz ist. Wir waren dabei sehr froh über die Unterstützung und Solidarität aus anderen Städten wie z.B. Wunsiedel.

Der Sprecherrat des Aktionsbündnisses Weiden ist bunt bittet Sie deshalb zu überlegen, sich den vielen Menschen in Hof anzuschließen, denen an Recht und Freiheit gelegen ist!

Informationen zum Programm und Zeitablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Auch in Weiden wird es am 1. Mai Veranstaltungen geben, die eine vielfältige und bunte Stadt zeigen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund lädt um 10 Uhr zur Kundgebung ein (siehe Flyer) und der Heimatring wird am Josef-Witt-Platz seinen Festzug um 14 Uhr zum „Alten Eichamt“ in Gang setzen, wo schließlich der Maibaum aufgestellt wird:

www.heimatring.de

Wir würden uns alle über Ihre Teilnahme in welcher Form und an welchem Ort auch immer sehr freuen und verbleiben
mit herzlichen Grüßen

Ewald Zenger
für das Aktionsbündnis Weiden ist bunt!




Filmtipp: Die Kriegerin


Filmtipp – Am 11. und 18. April strahlt das Neue Welt Kinocenter in der Fichtestr. 6 in Weiden den Film „Die Kriegerin“ aus.

Plakat: Die Kriegerin







Aktionsfonds "Vielfalt, Freiheit und Toleranz" - Anträge für Mikro- bzw. Kleinstprojekte können nun gestellt werden


Im Rahmen der letzten Bewilligungsrunde des Förderprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ wurde vom Begleitausschuss ein Aktionsfond bewilligt, der das Ziel hat, Mikro- bzw. Kleinstprojekte zu fördern.

Maximal 600€ können pro Projekt abgerufen werden. Denkbar ist vieles: Zeitzeugengespräche, Kunstprojekte, Honorare für Referenten, uvm.

Downloads:
Leitlinien des Aktionsfonds
Antrag als Word-Dokument

Anträge können jederzeit gestellt werden. Herr Andreas Klier steht für etwaige Fragen (0961 / 29897) zur Antragsstellung und auch gerne zur Antragsberatung zur Verfügung.




Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie Sie im Aufruf von BDA und DGB ersehen können, geht es um eine punktuelle öffentliche Besinnung am Donnerstag, den 23.2.2012 um 12.00 Uhr zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

Die beiden großen Organisationen rufen zu einer Schweigeminute auf, was uns vom lokalen Aktionsbündnis "Weiden ist bunt" gleichermaßen in Bewegung setzt:
Wir unterstützen diesen Aufruf vor Ort und mit Nachdruck.

Auch wir denken, dass solche Gedenk-Augenblicke ihre Bedeutung und Funktion haben.
Sie sind Signale, die Botschaften in die Welt senden: Für die Opfer zuerst. Dann aber auch für all die Menschen, denen braun gefärbte Argumentationen elendiglich zuwider sind. Es geht aber auch um Zeichen, die uns allen immer wieder ins Bewusstsein rufen: Seid wachsam und haltet dagegen. Unsere Idee einer offenen, vitalen und toleranten Gesellschaft muss weiter gestärkt und gelebt werden.




Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ und das Jahr 2012


Zum neuen Jahr schreibt der Bündnissprecher Veit Wagner über vergangene Ereignisse in Deutschland zum Thema Rechtsradikalismus, die uns zu denken geben sollten. Doch auch Planungen für das Jahr 2012 werden angesprochen. Hier gelangen Sie zum Artikel.




Theater: Die Weißen kommen


Theater Die weißen kommen




Konzert: Traditionelle jiddische Lieder


Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Weiden e.V. lädt zu folgender Veranstaltung ein:

Konzert der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Weiden e.V.

Kartenvorverkauf bei: CityFashion Jeans und Sportswear, Wörthstr. 1, 92637 Weiden (gegenüber der "Nordsee", Füßgängerzone Weiden).
Eintritt: € 10,-- / ermäßigt € 8.--




Jetzt hier online anhören! Der Song „Bayern brauch ma bunt“ von Hubert Treml und Franz Schuier



Der anlässlich des Laufes der Kliniken Nordoberpfalz nach Berlin entstandene Song „Bayern brauch ma bunt“ von Hubert Treml und Franz Schuier können Sie nun hier bei uns online anhören.







Hier geht es zur Homepage von Hubert Treml und Franz Schuier.




Fragebogen zum Programm Toleranz fördern – Kompetenz stärken


Die Stadt Weiden i.d.OPf. nimmt am Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ teil. Mit dem Programm werden Angebote finanziert, die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wenden und die Demokratie stärken. Gefördert werden Maßnahmen, die aus der Mitte der Zivilgesellschaft kommen, also von Vereinen, Verbänden und Initiativen getragen werden.

Wichtiger Teil des Programms ist die Ermittlung des konkreten Handlungsbedarfes für die Stadt Weiden.

Und dazu möchten wir Sie um Ihre Unterstützung und ganz persönliche Einschätzung bitten!

Arbeit und Leben Bayern gGmbH hat dazu den angefügten Fragebogen entworfen. Mit Ihrer Einschätzung, Meinung und Position können Sie maßgeblich an der Ausgestaltung des Programmes in den nächsten drei Jahren mitwirken.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nähmen, den Fragebogen auszufüllen und bis 18.09.2011 an die im Fragebogen angegebene Adresse oder Faxnummer schicken könnten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen Herr Klier vom Aktionsbündnis gerne zur Verfügung!

Fragebogen zum Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken




Rückblick Bündnistreffen am 14.07.2011


Weiden-ist-bunt


Beim Bündnistreffen im Juli 2011 eröffnete Maria Luise Deyerling die Sitzung und gab einen Rückblick über die Arbeit des vergangenen halben Jahres. Es werden Änderungen mitgeteilt und über das Programm „Toleranz fördern – Demokratie stärken“ informiert. [...mehr Infos]




Das Problem bleibt


Auch wenn es in Weiden seit den Aufmärschen von 2009 und der kläglich gescheiterten rechten Flyerverteilaktion zum letzten Schultag des vergangenen Schuljahres relativ ruhig war, ist Weiden kein nazifreier Raum. Wie der Presse zu entnehmen ist, gab es auf die Asylbewerberunterkunft den Versuch eines Brandanschlages. Glücklicherweise waren die Täter Dilettanten oder schlichtweg überalkoholisiert, so dass letztlich nichts Gravierendes passierte. Aber, dass zumindest bei einem der Täter von einem fremdenfeindlichen Hintergrund ausgegangen werden kann, lässt die Alarmglocken läuten. Und es zeigt, wir müssen an diesem Thema dran bleiben; Demokratie, Freiheit, Respekt und Toleranz gibt es nicht zum Nulltarif. Wir müssen immer wieder aufs Neue dafür werben und dafür einstehen. Mehr als erschreckend ist auch der Umstand, dass bei den beiden anderen Tätern, vielleicht kein entsprechender ideologischer Hintergrund vorhanden zu sein scheint, aber dennoch keinerlei Unrechtsbewusstsein über die geplante und dann ausgeführte Tat bestand. Sie haben einfach mitgemacht! Dass Menschen zu Schaden kommen können, haben sie billigend in Kauf genommen. Und gerade in dieser Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leben liegt eine große Gefahr.

"Weiden ist bunt" steht für ein friedliches und respektvolles Miteinander vieler verschiedener Kulturen, Religionen und Orientierungen. Der Versuch in welcher Form auch immer, einem Menschen sein Mensch-sein abzuerkennen ist falsch und wird von uns geächtet.

Wir erklären uns solidarisch mit den Menschen, die mit friedlichen Absichten in unser Land und in unsere Stadt kommen und unsere Hilfe und unseren Schutz brauchen!

Die Max-Reger-Schule hat es gezeigt: Wir wollen miteinander Teil einer Gesellschaft sein, in der alle mit Respekt voreinander leben. Es bleibt zu hoffen, dass es noch viele andere Einrichtungen gibt, die mit ihrer ganz eigenen Kreativität, ebenfalls Stellung beziehen und ihren Beitrag leisten für ein "buntes Weiden".

OTV Beitrag zum versuchten Brandanschlag




Kein Bayerntag der NPD!


Am Samstag, 18. Juni 2011 wird die NPD ihren jährlichen Bayerntag in Mainleus OT Schwarzach, Landkreis Kulmbach abhalten. Geplant ist eine Sonnwendfeier mit Liedermachern und Kinderbetreuung und den Rednern Udo Voigt, Ralf Ollert und Sascha Roßmüller.

Wir wollen keine Neonazis in Oberfranken!

Kommt alle, um den Neonazis zu zeigen, dass wir sie nicht haben wollen. Wir wollen sie nicht in Mainleus, nicht in Oberprex, nicht in Wunsiedel, Buchhofen und auch in keinen anderen Städten! Für Rassismus, Faschismus und Antisemitismus ist in unserer Gesellschaft kein Platz.
Es macht keinen Sinn, zu schweigen, wenn Neonazis vor Ort Veranstaltungen ankündigen! Wunsiedel, Warmensteinach oder Gräfenberg zeigen, dass man aktiv werden und gemeinsam Flagge zeigen muss gegen die Umtriebe der Neonazis!
Wir rufen deshalb am 18.6.2011 um 13 Uhr zu einer Demonstration auf.
Dieser Aufruf wird unter anderem bereits unterstützt von DGB Oberfranken-Ost, SPD Bezirk Oberfranken, der evangelischen und der katholischen Kirche, der evangelischen Jugend, die GRÜNEN, die LINKE, IG Metall, Projektstelle gegen Rechtsextremismus, Bad Alexandersbad, KAB Bamberg, Linkes Bündnis Haßberge, Freie Wähler KV Kulmbach, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der AntifaschistInnen Kreis Bamberg (VVN/BdA), c.o. Günter Pierdzig, Grüne Jugend Bayreuth, Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“:

Der geplante Ablauf in Mainleus/OT Schwarzach ist:

Kurzer Auftakt mit Begrüßung um 13 Uhr an der Abzweigung Adolf-Geyer-Straße danach Demonstrationszug bis zur Abzweigung Alte Straße/Unterführung Bundesstraße (Fa. Pondor)

Abschlußkundgebung mit Rednern und voraussichtlich mit offenem Mikrofon, offizielles Ende 15.30 Uhr.

Anmerkungen:
Am 18.6.2011 heiratet ein Brautpaar in der Kirche in Schwarzach. Um ihnen einen reibungslosen und schönen Hochzeitstag zu gewährleisten, werden wir uns nach einer kurzen Begrüßung zügig in Bewegung setzen, damit wir die Trauungsgäste nicht behindern!
Bitte nehmt keinen Alkohol mit zur Demo und verhaltet euch in dem kleinen Ort friedlich, damit sich die Anwohner nicht ärgern!

Lasst uns gemeinsam aufstehen und den Neonazis zeigen, dass wir in unserer Gesellschaft keinen Platz für sie haben.
Für weitere Informationen bitte per Mail an:

keinnpdbayerntag2011@googlemail.com

Tina Krause, DGB Oberfranken-Ost
Simon Moritz, SPD Bezirk Oberfranken

Anfahrt: Bitte fahrt mit den Autos an der Ausfahrt Schwarzach-West von der Bundesstraße herunter. Beim Friedhof gibt es Parkmöglichkeiten! Anders kommt ihr nicht zur Demonstration!

Hier gibt es die Informationen zum Download




Die Max-Reger-Schule Weiden wird „Weiden ist bunt“-Schule!


Weiden-ist-bunt

Im Rahmen der laufenden Comenius-Woche, veranstaltet die Schule am Donnerstag, 26.05.2011, zusammen mit ihren Partnerschulen aus Estland, Bulgarien, Polen und Türkei einen Projekttag mit einer Vielzahl interessanter Angebote. Die SchülerInnen und Lehrkräfte bekennen sich damit zur Vielfalt in ihrer Einrichtung und unserer Gesellschaft und beziehen klar Stellung gegen Ausgrenzung und für Toleranz, Respekt und Demokratie.
Interessierte sind herzlich eingeladen von 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr die Veranstaltung zu besuchen.
Schirmherr ist Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.

Hier können Sie einen Video-Bericht des Lokal-Senders OTV ansehen.




Informations- und Diskussionsveranstaltung - Schützenhilfe für Neonazis?


Schon seit Jahren existiert in Amberg eine rechte Szene, die eng in bayern- und bundesweite Strukturen eingebunden ist. Immer öfter versuchen die Rechten durch Infostände, Konzerte und Veranstaltungen ihre menschenverachtende Propaganda in Amberg zu verbreiten. Trotzdem behauptet die Amberger Stadtspitze weiter, in Amberg gäbe es keine rechte Szene. Gerade als Veranstaltungsort für Konzerte und Propagandaveranstaltungen genießt Amberg einen „guten Ruf“ bei den süddeutschen Nazis, da sie sich hier ungestört versammeln können. Robert Andreasch, Journalist und Soziologe, hat für den bayerischen Rundfunk über die Naziszene im Raum Amberg recherchiert. Seine Recherchen belegen, dass sich die Amberger Naziszene nicht nur in dunklen Kellerkneipen trifft, sondern auch in Vereinslokalen wie dem der Schützen-gesellschaft Kleinraigering. In seinem Referat wird Robert Andreasch seine Rechercheergebnisse noch einmal vorstellen und nachweisen, dass sich die Nazis im Raigeringer Schützenheim mehrmals, ganz offen und ohne Tarnung, einmieten konnten. Desweiteren wird es um die Frage gehen, ob Naziaktivitäten in Amberg bewusst verharmlost werden. Im Anschluss wird Robert Andreasch näher auf die Strukturen und Aktivitäten der Naziszene im Raum Amberg und der Oberpfalz eingehen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neofaschistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Robert Andreasch (Journalist) am 24. Mai 2011 um 19 Uhr im Kummert Bräu, Amberg

Hier gibt es den Flyer zum Download




Theaterprojekt „acht.acht“ mit SchülerInnen gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz


Theaterprojekt

Mit dem Projekt „acht.acht“ wendet sich der BDKJ Diözesanverband Bamberg gegen Rechtsradikalismus und Intoleranz. Das Projekt wird in Kooperation mit Kunstdünger – die Agentur für Kulturdesign in Nürnberg – und dem Referat für Glaubensbildung durchgeführt.

Worum geht es?
Schüler, die an Schauspiel und Theater interessiert sind, haben an einem Casting teilgenommen. Dieses hat letztlich acht SchülerInnen hervorgebracht, die zusammen mit dem Theaterpädagogen Jean-Francois Drozak von Kunstdünger in fünf Tagen ein Theaterstück einstudieren werden.

Mit dem Theaterstück setzen sich die SchülerInnen mit der Problematik des Abdriftens junger Menschen in rechtsextreme Kreise und Gruppierungen auseinander und leisten durch die Aufführung für verschiedene Schulen gleichzeitig Präventionsarbeit im Hinblick auf andere SchülerInnen. Von Samstag, 14.05.2011 bis Dienstag 17.05.2011 proben die SchülerInnen das Stück ein, am Dienstagabend ist öffentliche Premiere und von Mittwoch, 18.05.2011 bis Freitag, 20.05.2011 finden Aufführungen für alle Schulen Weidens statt. Die Agentur Kunstdünger betreut die DarstellerInnen, bringt Ausstattung mit und stellt Material zur Vor- und Nachbereitung im regulären Unterricht zur Verfügung.

Das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ unterstützt das Projekt ausdrücklich und hat sich bei der Stadt Weiden auch für die Finanzierung stark gemacht. Das Jugendzentrum ist Veranstalter und Veranstaltungsort.


Hier gibt es eine Beschreibung zum Download.




Vortrag von Yaacov Lozowick: Europas Blick auf Israel / Vorurteile-Fakten-Perspektiven


Vortrag von Yaacov Lozowick

Das Aktionsbündnis Weiden ist bunt und die KZ Gedenkstätte Flossenbürg laden gemeinsam zu einer interessanten Veranstaltung ein.

Am 17. Mai 2011 um 19 Uhr hält Herr Yaacov Lozowick einen Vortrag im Saal der Regionalbibliothek zum Thema:

Europas Blick auf Israel / Vorurteile-Fakten-Perspektiven

Die anschließende Diskussion wird moderiert von Dr. Jörg Skriebeleit.

Herr Lozowick lebt in Israel und hat dort lange Jahre als Archivleiter von Yad Vashem gearbeitet. Er ist ein leidenschaftlicher Streiter für die Sicherheit und Anerkennung Israels. Als hervorragender Kenner des Nahostkonflikts nimmt er faktenreich und mit klaren Argumenten zu allen Fragen Stellung, gerade auch zu heiklen Themen wie dem Siedlungsbau, der Staatsgründung und den verschiedenen Kriegen.

Auf Deutsch hat er das wichtige Buch „ Israels Existenzkampf“ veröffentlicht und betreibt einen viel beachteten Blog über Israel und die Region http://yaacovlozowick.blogspot.com

Hier können Sie einen Video-Beitrag von OTV von dieser Veranstaltung ansehen.




1.Mai Veranstaltungen


1. Mai Veranstaltungen

Am diesjährigen 1. Mai nimmt das Aktionsbündnis „Weiden ist bunt“ an den traditionellen Veranstaltungen von DGB und Heimatring teil. In der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr gibt es „Kulinarisches & Kulturelles“. [Zum Flyer]

Einen Beitrag von OTV gibt es hier zu sehen.




Dresden stellt sich quer


„Dresden stellt sich quer“ ist wieder das Motto einer Vielzahl unterschiedlicher Organisationen und Gruppierungen am 13. und 19. Februar.
Unter www.dresden-nazifrei.com erhalten Sie alle Informationen, um bei Interesse teilzunehmen.
Weitere Informationen auf diesem Flyer.




Internationale Begegnungstage in Weiden


Liebe Mitglieder des Aktionsbündnisses Weiden ist bunt!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Vom 15.1.2011 bis 3.2.2011 finden unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Kurt Seggewiß die Internationalen Begegnungstage in Weiden statt.

In unserer Stadt leben Menschen aus den verschiedensten Ländern der Welt. Die Gründe dafür sind unterschiedlich und vielfältig. So verschieden die Länder sind, so verschieden sind Sprachen, Erfahrungen, Erwartungen, Träume und Visionen.

Die Begegnungstage möchten die Menschen zusammen bringen und zeigen, wie schön und wie zukunftsweisend es ist, wenn Menschen friedlich und im gegenseitigem Respekt miteinander leben.

Die Eröffnungsfeier der Integrationstage findet mit einem großen Familienfest am Samstag, 15.01.2011 um 14 Uhr im Evangelischen Vereinshaus statt.

Im Jugendzentrum des Stadtjugendrings Weiden, Frühlingstr. 1 wird eine Wanderausstellung zur Integrationsarbeit der Jugendmigrationsdienste präsentiert.

Vom 25.1.2011 bis 3.2.2011 können sie die sehenswerte Ausstellung „ Anders? – Cool!“besuchen. Sie zeigt besondere Lebenssituationen junger Menschen mit Migrationsgeschichte und spiegelt ihre Sorgen, Freuden und Hoffnungen wieder. Zu beiden Veranstaltungen erhalten Sie Informationen unter www.juz.de.

Unser Aktionsbündnis steht für ein buntes und vielfältiges Weiden und möchte die Menschen ermuntern aufeinander zuzugehen und sich besser kennen zu lernen. Dazu besteht gerade bei diesen Veranstaltungen die Möglichkeit.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Maria Luise Deyerling
für den Sprecherrat




Jahresrückblick und Weihnachtsgrüße 2010 des Aktionsbündnisses Weiden ist bunt.


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
wir können voller Stolz und Dankbarkeit auf ein aufregendes und bewegtes Jahr zurück blicken. Mit Hilfe vieler Menschen ist es uns gelungen, unsere Arbeit, unsere Werte und Ziele noch mehr in den öffentlichen Fokus zu bringen.
Das Bündnis ist zu einem Markenzeichen der Stadt geworden und aus dem öffentlichen Leben nicht mehr weg zu denken. Dies konnte nur gelingen, weil wir zusammen mit Ihnen immer wieder Ideen und Aktionen verwirklicht und durch Vorträge und Informationsveranstaltungen unsere Arbeit transparent und öffentlich gemacht haben.
Vorläufiger Höhepunkt war sicher der Lauf nach Berlin, verbunden mit der Übergabe tausender Unterschriften für unsere Menschenrechts - und Demokratieerklärung.
Über alle Aktionen und Veranstaltungen können Sie sich auf unserer Homepage informieren.
Der neu gewählte Sprecherrat möchte sich bei Ihnen allen bedanken für Ihr Engagement, für Ihre Ideen, für Ihre Kritik und Ihre Anregungen.
Wir wünschen uns, dass wir den Menschen zeigen, wie viel Freude es macht, sich in einer Gemeinschaft einzubringen und gemeinsam für Werte wie Toleranz und Freiheit einzustehen.
Zeigen wir den Nazis, dass wir sie durchschauen und den Mut haben, ihnen entgegen zu treten.
Achten wir in unserem privaten und beruflichen Umfeld auf unsere Mitmenschen und schützen sie vor Anfeindungen und Diskriminierung.
Überzeugen wir die Menschen, die noch zaudern und zögern und zeigen eindrucksvoll:
Weiden ist bunt.

Wir wünschen Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr.

Maria Luise Deyerling
für den Sprecherrat




Bündnistreffen am 25.11.2010


Auf der letzten Sitzung am 25.11.2010 im Hans-Bauer-Kultursaal lies Luise Deyerling als Sprecherin des Aktionsbündnisses mit einer kurzen Rede das vergangene Jahr 2010 noch einmal Revue passieren. Gleichzeitig wurde der Sprecherrat gemäß der Geschäftsordnung des Bündnisses zum ersten Mal gewählt. Die bereits im Oktobertreffen vorgeschlagenen Kandidaten wurden dabei in offener Wahl bei lediglich zwei Enthaltungen gewählt:

Maria Luise Deyerling, Sprecherin
Tanja Koller, Vertreterin der Jugendverbände
Josef Bock, DGB (in Abwesenheit)
Andreas W. Klier, Geschäftsführung

Hier können Sie die Rede zum Bündistreffen von Sprecherin Luise Deyerling nachlesen.




Weiden i.d.OPf ist „Ort der Vielfalt“


Verliehen wird dieses Prädikat vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ausgezeichnet werden dabei Orte, die sich in besonderer Weise dafür stark machen, dass „Menschenwürde geachtet, demokratische Werte vermittelt sowie Vielfalt und Toleranz in Deutschland gelebt werden“.

Weitere Infos und auch ein Bild von der Verleihung des entsprechenden „Ortsschildes“, das Luise Deyerling für die Stadt entgegennahm, erhalten sie unter www.orte-der-vielfalt.de




Protokoll des letzten Weiden ist bunt. Bündnistreffens


Hier können Sie das Protokoll zum letzten Aktionsbündnistreffen Weiden ist bunt. vom 05.10.2010 einsehen. Getroffen wurde sich bei der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. in der Weidener Mehrzweckhalle.




Resolution der Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion


Die „Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg“ tritt mit aller Entschiedenheit rechtsextremen Parteien, Organisationen und Gruppierungen entgegen, die mit der Menschenwürde und dem Gleichheitsprinzip des Grundgesetzes unvereinbare Grundsätze propagieren.
Deshalb solidarisiert sich die „Allianz gegen Rechtsextremismus“ mit der Stadt Bamberg, dem „Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus“ und engagierten Bürgerinnen und Bürgern gegen den NPD Parteitag und veranstaltete ihre zweite Mitgliederversammlung zeitgleich und in unmittelbarer Nähe zu diesem Treffen. Hier können Sie die Resolution einsehen.




Gegenaktion zur Flyerverteilung der NPD in der Max-Reger-Straße in Weiden


Leider ist es wieder soweit. Die NPD Tirschenreuth hat für kommenden Freitag, 30.07.2010 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr vor dem alten Hertie Gebäude in Weiden eine Flyerverteilung beantragt und auch genehmigt bekommen. Der Zeitpunkt ist vermutlich gezielt gewählt, da zu dieser Zeit sämtliche Schüler/innen der Weidener Schulen in der Stadt unterwegs sein werden und sich auf den Beginn ihrer Ferien freuen.

Das Thema des Flyers ist "Zeitarbeit ist Sklaverei!" und eine als Esel verkleidete Person wird ein Schild tragen mit der Aufschrift "Ich Esel glaube noch an soziale Gerechtigkeit in der BRD". Der Sprecherrat des Aktionsbündnisses "Weiden ist bunt" hat beschlossen, diese Aktion nicht unkommentiert zu lassen und wird seinerseits in der Max-Reger-Straße anwesend sein. Mülltüten, um die Flyer einzusammeln und gleich entsprechend zu entsorgen, werden ein wichtiges Utensil des Treffens sein. Wir wollen mit dieser Aktion friedlich unseren Protest gegen die rechtsextreme Gesinnung der Flyerverteiler zeigen.

Wir würden uns wünschen, wenn so viele Menschen wie möglich an unserer Aktion teilnehmen und freuen uns auf Ihr Kommen.